Gendergerechtigkeit durch Pensionssplitting

Schon von Pensionssplitting gehört?

Habt ihr auch eine Verständigung über eure zukünftige Pension erhalten? Ich war kurzfristig schockiert! Aber damit bin ich nicht allein. Bei vielen Freundinnen mit Kindern, die Jahre nur Teilzeitarbeit gearbeitet haben – denn Hausarbeit und Kinderbetreuung werden nicht bezahlt – schaut das oft ziemlich dürftig aus. Jetzt hab ich gelesen, dass es, zumindest wenn eure Kids noch unter 7 Jahren sind, die Möglichkeit zum Pensionssplitting gibt. Ich bin ein Fan von Partnerschaftlichkeit und find halbe/halbe toll. Aber da die Realität noch immer die Teilzeit arbeitende Frau und der Überstunden machende Mann ist, ist das die Gelegenheit, ein bisschen mehr finanzielle Gerechtigkeit in die Beziehung hineinzubringen.

So funktioniert Pensionssplitting:

  • Wenn der Partner erwerbstätig ist und die Frau überwiegend die Betreuung der gemeinsamen Kinder übernimmt, dann können die Eltern ein Pensionssplitting beantragen.
  • Pensionssplitting ist freiwillig und man muss es beantragen.
  • Und was ist das genau? Dabei erhalten Frauen zusätzlich zu Ihren Kindererziehungszeiten und ihrer eventuellen eigenen Teilzeit-Erwerbstätigkeit noch eine pensionserhöhende Gutschrift vom anderen Elternteil. Es können maximal 50% der Pensionsgutschrift des anderen Elternteils übernommen werden. Dabei darf das Pensionskonto durch diese Gutschrift die Jahreshöchstbeitragsgrundlage nicht überschreiten. Ein Pensionssplitting kann man für die ersten 4 Lebensjahre des Kindes vereinbaren, bei Mehrlingsgeburten für die ersten 5 Jahre.
  • WICHTIG: Ein Pensionssplitting muss bis zum vollendeten 7. Lebensjahr des Kindes bei der zuständigen Pensionsversicherung beantragt werden.

Mehr Infos dazu findet ihr hier!

BriG

Foto © wienXtra

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