Wienerberg-Teich

WienerbergKennt ihr das Wienerberg Gelände? Mit dem 1-er ist es gut zu erreichen und wir sind gern dort, sei es zum Laufen, Spazieren gehen, am Spielplatz oder am Teich. Aber wie ist es da eigentlich mit Baden? Als Naturbadeplatz ist er nicht freigegeben und früher stand auf den Schildern, dass es verboten ist. Noch früher war auf dem Gelände oberhalb des Sees eine Mülldeponie.

Fazit

Das Wasser ist zwar labortechnisch unbedenklich, aber die Einstiege sind zum Teil nicht einfach. Es gibt keine Toiletten oder Trinkwasser und die Liegeplätze waren teilweise recht verschmutzt. Also nur für Hartgesottene auch wenn es dazwischen recht nette Platzerln gibt.

EinstiegstreppeIch mag den weiten Ausblick, den man vom Wienerberg oben hat – an klaren Tagen bis zum Schneeberg – und wie sich der Teich in die Senke hineinschmiegt. Wenn man von der Sahulkastraße kommt und gerade nach unten geht, dann ist zuerst ein FKK Bereich, bei dem es Bäume und Sträucher gibt. Das Ufer ist von einem Schilfgürtel gesäumt. Die Einstiege sind dort recht steil, lehmig und rutschig. Teilweise gibt es aber auch provisorische Treppen.

Wenn man rechts weiter geht, kommt man zu einer großen Wiese auf der viel Wirbel herrscht. Kinder, Erwachsene und Hunde tummeln sich. Der Einstieg hier ist seicht, von Kiesel und Lehm durchsetzt, ohne Schilf und von einem Baum am Rand des Teichs wird gesprungen. Der heiße Sommer hat dem Gras natürlich sehr zugesetzt. Auf der gegenüberliegenden Seite am See scheint ein Hundeparadies zu sein. Die Wiese dort ist z.T. mit Schilf begrenzt und es gibt einen Strandbereich mit flachem kieselbedeckten Einstieg. Badende ohne Hunde sind dort eher selten.

Wasserqualität

Ich hab bei der Magistratsabteilung 39, der Prüf-, Überwachungs- und Zertifizierungsstelle der Stadt Wien, nachgefragt. Dreimal jährlich werden an drei unterschiedlichen Stellen Proben entnommen, um hygienisch und mikrobiologisch relevante, sowie physikalisch-chemische Parameter, zu untersuchen. Bei diesen Untersuchungen gab es in den letzten Jahren nie Ergebnisse, die eine Gesundheitsgefährdung für Badegäste befürchten hätten lassen. In chemischer Hinsicht war jedoch eine geringfügige Beeinflussung des Gewässers festzustellen. Daher sind die ausgewiesenen Naturbadestellen, wie Alte Donau (mit Strombucht und Arbeiter_innenstrand), Donauinsel,  das Mühlwasser, die Dechantlacke, Panozzalacke oder der See in der Seestadt sicher ein noch besserer Tipp.5

Erholungsgebiet Wienerberg
zwischen Sahulkastraße/Neilreichgasse/Otto-Probst-Straße und Triester Straße

BriG
Foto © Brigitte Vogt

7 Gedanken zu „Wienerberg-Teich

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