Welche Sportart passt zu meinem Kind? Klettern, Bouldern

Im Rahmen dieser Serie stelle ich regelmäßig Sportarten vor. Alle bisher veröffentlichten Beiträge findet ihr unter dem Suchbegriff Sport.

Dieses Mal beschäftige ich mich mit Klettern und Bouldern. Was wird trainiert? Ab welchem Alter? Welche Vor- und Nachteile bietet dieser Sport?

Kinder, vor allem Kleinkinder, klettern für ihr Leben gern. Meine jüngere Tochter (knappe 1 1/2 Jahre) klettert momentan auf jedes Stockerl, jeden Stuhl, Tisch, … Aber auch ihre größere Schwester(3 1/2 Jahre)  lässt selten eine Klettermöglichkeit aus. Vom kindlichen Herumklettern auf Möbel und Bäumen bis hin zum Sportklettern und Bouldern ist es dann aber doch noch ein Sprung.

Was ist der Unterschied zwischen Bouldern und Klettern?

Beim Bouldern handelt es sich um Klettern auf Absprunghöhe ohne Seilsicherung. Viele beginnen mit dem Bouldern, da sie verschiedene Tritt- und Handgriffe fürs Klettern am Fels üben können. Klettern kann man in der Halle und natürlich draußen in der Natur an Felswänden, aber immer mit Seilsicherung.

Was wird trainiert?

Bouldern und Klettern erfordern und fördern Konzentration, Ausdauer, Kraft und Gelenkigkeit. Es werden alle wichtigen Muskeln trainiert und die Körperwahrnehmung geschult. Felsklettern mit Seilsicherung fördert darüber hinaus die sozialen Fähigkeiten.

Ab welchem Alter?

Sportliches Klettern macht ab ca. 6 Jahren Sinn und richtig Spaß. Natürlich können bereits jüngere Kinder mit Bouldern und Klettern beginnen. Je jünger der/die KlettermaxIn ist, umso spielerischer muss die Trainingseinheit aufgebaut sein. Bei jüngeren Kindern ist es wichtig, für abwechslungsreiche Bewegungsmuster und Anreize zu sorgen, da diese ihren Bewegungsschatz aufbauen. Klettern kann in diesem Alter ein Teil des Bewegungsschatzes werden, Ball spielen, Laufen, Springen usw. sollten aber nicht fehlen.

Welche Vor- und Nachteile bietet dieser Sport?

Klettern und Bouldern kann man in der Halle oder draußen in der freien Natur. Diesen Sport können Kinder gemeinsam mit ihren Eltern (Stichwort: Sichern), in einer Gruppe oder allein (Bouldern) ausüben.

Gesucht/Gefunden!

Tipps für die Auswahl von Kursen findet ihr in diesem Beitrag: Welche Sportart für mein Kind? AnbieterInnen von Kletterkursen in Wien und eine Auflistung von Hochseilklettergärten könnt ihr gratis bei der kinderinfo bestellen.

Schnupperangebote findet ihr in der aktuellen Ausgabe der kinderaktiv-Broschüre und in den Wiener Schulferien im ferienspiel-Pass . Die kinderaktiv-Broschüre könnt ihr gratis bestellen und den Pass bekommen alle Wiener Schulkinder in der Schule ausgeteilt.

Welche Sportarten interessieren euch noch? Von welcher Sportart möchtet ihr noch mehr wissen? Welche Sportart passt zu eurem Kind?

reg

Titelfoto (c) Miguel Dieterich
Beitragsfotos: Miguel Dieterich und Bubu Dujmic

 

 

 

 

wienXtra-Bloggerei: Waldspielplatz im Paradies

Ein Piratenschiff für SeiltänzerInnen! Das ist mit einem Satz erklärt, was euch am Waldspielplatz im Naherholungsgebiet Paradies im 14. Bezirk erwartet.

Vom Eingang Freyenthurmgasse/Hüttelbergstraße geht man ca. 20 Minuten im gemütlichen Kleinkinder-Tempo, auch stop-and-go-Entdeckungstempo  genannt. Wir waren mit Kinderwagen, Roller und unseren beiden Mädchen unterwegs.  Zuerst geht’s über eine Stiege dann den Waldweg entlang bergauf.

Oben angelangt gibt’s Platz zum Laufen und Toben, den Spielplatz, Wald und Wiese mit Steigung zum Runterrollen, Wichtel suchen und Natur genießen.

Aufs Piratenschiff gelangen die Kids, indem sie auf Seilen balancieren oder über die Schiffsplanken schreiten. Das Klettergerüst gleich dahinter lässt sich hervorragend ins Piratenspiel integrieren.

Die Balancierschlange kann man als Familienwippe verwenden oder die Balancierkünste ausprobieren.

Wir waren an einem bewölkten, eher kühlen Tag dort und hatten den Spielplatz für uns ganz allein. Der Spielbereich ist offen und nicht eingezäunt. Also wenn ihr mit sehr entdeckungsfreudigen Kleinkindern unterwegs seid, wird es sehr wahrscheinlich auch sehr bewegungsintensiv für die Begleitpersonen 🙂 .

Für heiße Sommertage ist der Spielplatz nicht wirklich zu empfehlen, weil es wenig Schatten direkt am Spielplatz und kein Wasser gibt. Umgekehrt ist der Spielplatz sehr fein, wenn’s ein bisschen kühler ist.

Für die ganz Kleinen gibt es nicht so viel Angebot. Die Sandkiste ist groß und fein, aber das war’s dann auch schon. Die schattenspendenden Bäume rund um die Sandkiste befinden sich noch im Wachstum. Also Sonnenschutz nicht vergessen!

WC und Wasser gibt es leider nicht.

Das Schöne am Naherholungsgebiet Paradies ist, dass die Kids auch im Wald spielen und Spaß haben können.

Noch mehr Spielplatzbeschreibungen findet ihr unter dem Schlagwort: Spielplatz.
Welchen Spielplatz habt ihr als letztes besucht? Würdet ihr ihn weiterempfehlen?

reg

Fotos: Claudia Regan

 

Packlisten – die kleinen Helferlein

Projekttage, Schullandwoche, Sportwoche. Jetzt geht das Packen wieder los.

Mit Großeltern in Tirol und Kärnten, FreudInnen in Vorarlberg und Oberösterreich und sonstiger verstreuter Verwandtschaft, waren wir immer viel unterwegs. Wir reisen gern. Manchmal nur fürs Wochenende, manchmal länger. Camping, Schiurlaub, Thermenaufenthalt. Ich neige leider dazu, Sachen zu vergessen. Da kommt es dann vor, dass ich ohne Tasse neben der brutzelnden Kaffeekanne  stehe und froh bin, wenn irgendjemand mit ist, der mit mir teilt. Danke nochmal 🙂 !

Aber ich hab gelernt. Seit geraumer Zeit hab ich Packlisten, die wir gern verwenden. Einmal zusammenschreiben, was man braucht und immer wieder verwenden. Das spart Zeit und Nerven.

So geht’s:

  • Überlegt, was ihr für einen Badeausflug, für´s Camping oder den Schiurlaub braucht,
  • schreibt es auf
  • das Laminieren der Packlisten erhöht deren Lebensdauer
  • und wenn ihr dann Stifte verwendet, die abwaschbar sind, dann sind sie endlos verwendbar. Wir verwenden entweder non permanent Marker oder einfache Filzstifte.

Über die Jahre hin, kommt das ein oder andere auf den Listen dazu und wieder weg. Irgendwie perfektioniert man so nebenbei das Packen, merkt was unbedingt sein muss, und was man nur mitschleppt. Und es hat den Vorteil, dass Kinder spätestens im Volkschulalter selbständig packen können. Eine feine Sache, find ich.

Sicher habt ihr auch Tipps, wie man das Reisen mit Kindern vereinfachen oder angenehmer gestalten kann?

BriG
Foto © Brigitte Vogt

 

Teilen Tauschen Mehrfach Nutzen – Recycling Cosmos

Neulich hat eine Kollegin vom Recycling Kosmos geschwärmt. Ich wusste schon von ihnen, war aber selber noch nicht vor Ort. Also hab ich mir die Homepage genauer angesehen. Sie bieten einerseits Kreativ-Workshops an, bei denen es um Recycling geht. Außerdem betreiben sie ein Materiallager, die Material-Koje, wo man „Bastel“-Sachen abgeben und holen kann. Coole Sache. Also hab ich mich gleich mit meiner Tochter für einen Etageren-Bau-Kurs angemeldet.

Ich sag euch, das ist eine feine Sache. Wir haben schon im Vorfeld nach passenden Tellern gesucht. Sollte es zum Teeservice passen? Oder aus Glastellern bestehen? Geht das überhaupt? Oder vielleicht finden wir irgendwo besonders schöne alte Teller?

Schlussendlich wurden wir fündig und kamen verspätet, aber mit ein paar eigenen Tellern dort an. Das war gut, denn dort gab es zwar auch Teller und Tassen, aber die richtig schönen waren schon vergeben. Dafür hatten wir bei den Metallstangen Glück und fanden richtig schöne.

Ihr benötigt dazu:

  • Teller, Schüsseln, Tassen, …
  • ein Set Metallstangen für Etageren
  • einen Bohrer mit einem Porzellan-, einem Stein- und einem Diamantbohrer-Aufsatz
  • etwas Tixo oder andere Klebefolie
  • Wasser
  • ein Brett als Unterlage
  • Vaseline

Zuerst wird die Mitte gesucht und mit einer Klebefolie beklebt. Dann beginnt man mit dem Porzellanbohrer ein Loch in die Glasur zu bohren. Dieses Loch wird dann mit einem Steinbohrer vergrößert, damit man mit dem Diamantbohrer nicht mehr abrutscht und endlich das Loch in den Teller bohren kann. Beim letzten Schritt benötigt man etwas Wasser. Zuerst wird das alles natürlich an einem Probeteller geübt, damit man nicht den schönen Teller kaputt macht. Bei uns hat es wunderbar geklappt, ohne Risse, aber das ist Glückssache, denn es kann ja sein, dass ein alter Teller schon einige Sprünge hat, die nicht so ersichtlich sind und dann beim Bohren kaputt geht.

Wenn man das Loch erfolgreich gebohrt hat, putzt man alles auf Hochglanz 🙂 und fügt dann die Metallstäbe ein. Gut ist, wenn man das Gewinde der Stäbe z.B. mit Vaseline ölt und die Zwischenblättchen auf jeder Seite des Tellers anbringt. Das geht schnell und ist durch die Beilagen der Metallstäbe eigentlich selbsterklärend.

Wir waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden und werden sicher noch mehr Etageren machen – sind ja auch ein echt nettes Geschenk. Und auch beim Recycling Kosmos werden wir noch öfter vorbeischauen. Die waren echt nett und es hat Spaß gemacht.

BriG
Foto © Brigitte Vogt

 

 

 

wienXtra-Bloggerei: Spielplatz im Helmut Zilk Park

Ich besuche mit meiner Tochter Sophie (6 Jahre) und meinem Sohn Alireza (15 Jahre) oft den Helmut-Zilk-Park. Wir sind dort sehr gerne, weil es Ansprechendes für jedes Alter gibt.

Die beiden Highlights im Helmut-Zilk-Park sind sicherlich der Kinderspielplatz und der Motorikpark.
Der Kinderspielplatz ist eingezäunt und wenn man sich dort auf eine Bank in der Mitte hin setzt, hat man als Eltern einen guten Überblick über den ganzen Spielplatz. Einer Jause am Spielplatz steht auch nichts im Weg: an einem Ende des Spielplatzes gibt es Tisch/Bank-Garnituren. Es gibt auch einen Wasserspielbereich, was an warmen Tagen sehr verlockend ist, allerdings gibt es an sehr sonnigen Tagen kaum Schatten am Spielplatz.

Gleich gegenüber befindet sich der Motorikpark, wo nicht nur Kinder und Jugendliche sondern auch Erwachsene ihre Geschicklichkeit ausprobieren können. Ein Highlight ist sicher die Stehseilschaukel, wo mehr als 10 Personen gleichzeitig schaukeln können! Schatten gibt es am Motorikpark leider gar keinen.

Sowohl am Kinderspielplatz als auch im Motorikpark ist an Nachmittagen und am Wochenende sehr viel los! Aber auch die großen freien Wiesen haben ihre Attraktivität: einerseits haben wir dort schon so manches Picknick abgehalten. Andererseits verlocken die großen Wiesen zum Fußballspielen und zum Drachen steigen lassen. Picknicken kann man in der wärmeren Jahreszeit besonders gut am späteren Nachmittag, weil es dann genügend Schatten von den Häusern her gibt.

Auch die Bäckerei Mann, die sich in der Mitte des Parks befindet und gleichzeitig ein Café ist, ist einen Besuch wert und wenn man schon ältere Kinder hat, kann man ihnen von dort aus optimal beim Spielen zuschauen. Außerdem kann man als Parkbesucher_in das WC in der Bäckerei kostenlos nutzen!

Übrigens sind die Wege im Helmut-Zilk-Park optimal angelegt, um Fahrradfahren zu lernen. Wobei das nur an Vormittagen und am Wochenende nur bei nicht so optimalem Wetter empfehlenswert ist, weil sonst zu viel los ist.

Am Montag und am Donnerstag gibt es auch immer Parkbetreuung im Helmut-Zilk-Park, wo die Kinderfreunde immer wieder sehr tolle Angebote für alle interessierten Kinder setzen!

Nicole Abdel-Qader/wienXtra-institut für freizeitpädagogik
Foto © Nicole und Husam Abdel-Qader

Diy – Dinokerzenständer

Viele Kinder haben eine Zeit, in der Dinosaurier furchtbar interessant sind. Da kommen dann viele Dinos ins Haus. Einige davon haben wir als Mitbringsel zum Kindergeburtstag verarbeitet. Das geht total einfach, schnell und ist ein wirklich nettes Mitbringsel. Aber vielleicht habt ihr ja auch Lust, so ein kleines Geschenk für den Muttertag vorzubereiten?

Ihr braucht dazu:

  • eine Figur aus Hartgummi
  • einen Handbohrer
  • einen Tortenkerzenstecker
  • eine Tortenkerze

So geht’s:

Ihr bohrt mit der Handbohrmaschine ein Loch oben in die Figur hinein. Das lieben Kinder, weil sie das schon recht früh üben können. Dann steckt ihr den Stecker hinein und die Kerze drauf. Fertig 🙂

BriG
Foto © Brigitte Vogt

Mehrsprachigkeit olé! oder Ja zur Mehrsprachigkeit!

Ist euch auch schon aufgefallen wie viele verschiedene Sprachen in Wien gesprochen werden? Immer wieder bin ich überrascht, wenn ich den vielen Sprachen auf der Straße lausche – einfach toll! Und zwei davon kann ich sogar zu meinen Muttersprachen zählen: Deutsch und Kroatisch.
Unzählige Male bin ich gefragt worden, wie ich als Kind zwei Sprachen gelernt habe oder warum ich Deutsch akzentfrei spreche. Tja, mittlerweile würde ich sagen, jeder hat seine ganz individuelle Sprachenlaufbahn. Wie sich diese entwickelt, hängt von vielen Faktoren ab.

Ich zum Beispiel habe als Kind zuerst Kroatisch gesprochen und mit jungen dreieinhalb Jahren Deutsch im Kindergarten gelernt. Deutsch war meine Schulsprache, Kroatisch meine Familiensprache. In der Freizeit wurden beide gemischt, je nachdem mit wem ich unterwegs war. Aus heutiger Sicht würde ich sagen, dass oft eine Sprache stärker, präsenter im Leben wird, aber beide sind Teile meiner Identität und meines Lebens. Und das jeden Tag.

Deshalb heiße ich Mehrsprachigkeit mit offenen Armen willkommen! Wie einzigartig ist es in mehreren Sprachen zu denken? Mit mehreren Kulturen und den damit einhergehenden Kommunikationsarten vertraut zu sein? Doch wie geht man mit zwei Sprachen in einer Familie um? Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten. Wie können Familien ihre Kinder beim Sprachenlernen unterstützen? Darauf geht Sprachwissenschaftlerin Mag. Ortega am 16. Mai in der wienXtra-kinderinfo ein. Schaut doch vorbei und stellt Fragen, die euch auf der Zunge brennen. Außerdem erwartet euch in der kinderinfo im Mai ein Infotisch zu diesem Thema.

wienXtra-kinderinfo
7., MuseumsQuartier/Hof 2, Museumsplatz 1

DS

Foto © Daniela Saceric

wienXtra-Bloggerei: Spielplatz im Bacherplatz

In meinen Augen ist das der Spielplatz für kletterbegeisterte und mutige Kinder im 5. Bezirk. Bei Strickleitern, Wackelbrücken, Aussichtstürmen, … können Kinder ihre Grenzen ausloten und ihre motorischen Fähigkeiten weiterentwickeln.

Die Kinder wandern über den Köpfen der Erwachsenen von einem Teil des Parks in den anderen. Meine ältere Tochter (3 1/2) und ich sind ganz fasziniert von der Kletteranlage. Je älter sie wird, umso aktiver nutzt sie sie auch.

Neben der atemberaubenden Kletteranlage gibt es für die Großen eine Ritterburg, eine coole Schaukel, Rutschen, einen Ballkäfig und in den warmen Monaten Parkbetreuung. Das besondere an dieser Parkbetreuung ist, dass sie ihr Programm nicht nur für Kinder und Jugendliche, sondern auch für SeniorInnen anbieten.

Für Kleinkinder gibt es einen abgegrenzten Bereich mit schattiger Sandkiste, kleiner Kletterburg mit Kleinkinderrutsche und ein bisschen Platz zum Herumlaufen.

Es gibt ein öffentliches WC und Trinkwasser.

Der Spielplatz am Bacherplatz ist ein sehr gut besuchter Spielplatz. Manchmal ist so viel los, dass es für meine beiden Kleinen einfach zu wild ist.

Aber an bewölkten Vormittagen hat man den Spielplatz fast für sich allein. Die jüngeren und weniger geübten Kinder haben dann Zeit die Spielgeräte für die Großen in ihrem Tempo auszuprobieren, ohne dass hinter ihnen schon einige Kinder ganz ungeduldig warten oder drüber schummeln, an ihnen vorbei quetschen etc.

Für einen Besuch allein mit Geschwisterkindern unterschiedlichen Alters und Vorlieben ist dieser Spielplatz weniger geeignet. Es ist kaum möglich beide im Auge zu behalten, wenn sie die unterschiedlichen Bereiche für die Großen und Kleinen nutzen möchten. Für diesen Fall und diese kurze Zeitspanne gibt es in meinen Augen passendere Spielplätze für einen stressfreien Besuch.

Vor oder nach dem Besuch am Spielplatz bietet sich die Bücherei für einen Kurzbesuch an. Die Kinderabteilung ist einfach super und die MitarbeiterInnen sehr lieb im Umgang mit den Kindern.

 

 

Spielplatz Bacherpark
5., Bacherplatz

reg
Fotos © Claudia Regan

 

Landart – objet trouvé

Nehmen eure Kinder bei Wanderungen auch ständig Sachen mit? Ich finde daran erkennt man in der Stadt die Wohnungen mit Kindern. Ein Freund hat mir erzählt, dass das auch die Kunst inspiriert hat – mit französischem Namen klingt das natürlich gleich geheimnisvoller: objet trouvé, das gefundene Objekt.

Ich möchte nicht wissen, wie viel Kilo Steine, Knochen, Sand, Stöcke, Kastanien, Nüsse, Federn, Moos und Muscheln meine kleinen KünstlerInnen im Laufe der Jahre mitgeschleppt haben. Zum Basteln ist es aber nicht schlecht, wenn man solche Naturmaterialien zu Hause hat 🙂

Irgendwann habe ich den natürlichen Sammelinstinkt erkannt und in eine Richtung gelenkt. Nun werden je nach Saison Himmelschlüssel, Hollunder, Beeren, Tannenwipfel oder Pilze gesammelt. Letztere soll es ja sogar im Winter geben, doch die habe ich bis jetzt noch nicht entdeckt.

BriG
Foto © Brigitte Vogt