Salat im Glas als Jause

Manche Kinder mögen keinen Salat. Soll vorkommen. Aber Salat muss ja nicht immer grün und blättrig sein. Vielleicht schmeckt ja ein Nudel-, Kartoffel-, Linsen-, Bohnen- oder Karfiol-Salat. In so ein Jausen-Glas kann viel rein und es gibt im Internet tolle Anregungen.

Bei meinen Kindern war Couscous immer beliebt, daher hab ich ihn auch als Jause genutzt. Couscous-Salat geht schnell und die Zutaten hab ich oft zu Hause.

© Barbara Mair

Dafür benötigt ihr:

  • Couscous
  • Gurken
  • Tomaten
  • Schafskäse
  • Zitrone
  • Olivenöl
  • Petersilie
  • Zwiebel

Zuerst den Couscous nach Packungsanweisung kochen und auskühlen lassen, während man Gurken, Tomaten, Schafskäse und Petersilie klein schneidet. Entweder alles mit dem Couscous vermischen und mit Olivenöl und dem Saft einer ausgepressten Zitrone anmachen oder es in ein Glas schlichten, wobei dann der Couscous unten sein sollte.

So einen Couscous-Salat kann man natürlich auch zum Schwimmen oder auf den Spielplatz mitnehmen 🙂

Guten Appetit!

BriG
Titelfoto © Brigitte Vogt

 

Kindergeburtstag im Robinson Spielplatz

Einen sehr schönen Kindergeburtstag haben wir am Robinson-Spielplatz gefeiert. Der Spielplatz ist schon etwas Besonderes: verwachsen, mit vielen geheimen Ecken, Baumhäuschen und Tipi, Slagline und Feuerstelle. Ein naturnaher Abenteuerspielplatz, mit eingezäuntem Gelände, teilweise naturbelassen, aber mit vielen unterschiedlichen Spielgeräten. Die FreizeitpädagogInnen der Wiener Kinderfreunde betreuen den Platz und bieten auch Aktivitäten an – ist aber nicht mit Kinderbetreuung zu verwechseln. Der Spielplatz ist auch für größere Kinder von 6- bis 12 Jährige geeignet, aber natürlich ist er auch für Jüngere mit Begleitperson interessant.

Wichtig: Gruppen müssen reservieren und man muss wirklich früh ans Reservieren denken, da der Spielplatz heiß 🙂 begehrt ist.

Wir waren vorher dort, um uns den Platz anzuschauen und Infos für die Schatzsuche zu holen. Außerdem war es hilfreich zu besprechen, was wir mitnehmen müssen. Außer einer ausgiebigen Rätselrallye und dem gemeinsamen Grillen, haben die Kinder den Platz zum Spielen genutzt, der ja wirklich viele Anregungen bietet.

Robinson-Spielplatz                
19., Greinergasse 7
Öffnungszeiten:
Mo-Fr 14:00-18:00 (Oster- und Sommerferien)
Mi, Sa und So 14:00-18:00 (April bis Ende Oktober)
Bei Schlechtwetter bleibt der Platz geschlossen.

BriG
Titelfoto © Wr.Kinderfreunde_P. Korp

Welche Sportart passt zu meinem Kind?

Kinder haben einen ausgeprägten Bewegungsdrang. Meine jüngere Tochter ist  knapp ein Jahr alt  und ist immer in Bewegung. Ihre ältere Schwester ist nun schon 3 1/2 Jahre und auch sehr aktiv. Sie liebt Bälle, klettert und rutscht für ihr Leben gern und lässt keine Möglichkeit zum Raufklettern und Runterspringen aus. Langsam habe ich das Gefühl, es ist an der Zeit, ihr mehr Bewegungsanregungen zu bieten. Aber welche Sportart ist die passende?

Toben, laufen, sich bewegen macht Kinder nicht nur entspannter sondern auch schlauer und sorgt für gute Laune. Aber ist jede Sportart für jedes Kind und jedes Alter geeignet? Kurz gesagt, nein.

Tipps und Überlegungen für die Auswahl:

  • Für die Auswahl sind die Interessen und Vorlieben des Kindes zentral. Geschmäcker sind verschieden! Nur weil man selbst als Kind nicht Ballett tanzen durfte, muss die eigene Tochter nicht per se ein Ballett-Fan sein. Vielleicht möchte sie lieber Fußball spielen oder Fechten lernen.
  • Die körperliche Entwicklung berücksichtigen! Je jünger das Kind, desto mehr Abwechslung ist gefragt. Zu frühe Spezialisierungen sind nicht ratsam, da die Kleinen erst einmal viele verschiedene Bewegungserfahrungen machen sollen. Mit einem reichen Bewegungsschatz erlernen sie später Sportarten leichter.
  • Die Chemie zwischen TrainerIn und Kind ist ebenfalls sehr wichtig. Wenn der Anfangs-Enthusiasmus nachlässt, motiviert die gute Chemie zwischen TrainerIn und Kind zum Weitermachen. Das gilt aber auch umgekehrt. Manchmal lehnen Kinder eine Sportart ab, weil sie den/die TrainerIn nicht mögen.
  • Beim Kindertraining ist nicht nur die gute sportliche Ausbildung relevant, sondern auch pädagogisches Wissen und ein gutes Gespür.
  • Die Erreichbarkeit der Trainingsstätte und Zeiten. Die sportlichen Aktivitäten der Kinder müssen sich mit den Alltagsverpflichtungen von uns Eltern – Arbeit, Geschwisterkinder, Haushalt usw. – vereinbaren lassen. JedeR muss für sich entscheiden, wie viel Fahrtzeit man für die Trainingsstunde des Kindes in Kauf nimmt. Vielleicht gibt es ein ähnliches Angebot auch im Sportverein ums Eck.

Noch ein Tipp zum Schluss: Nicht selten weichen die Vorstellungen von einer Sportart völlig von der Realität ab. Deshalb immer mindestens eine Schnupperstunde besuchen. Gute Vereine bieten eine Schnuppermöglichkeit an.

Bei der Suche nach der richtigen Sportart hilft die kinderinfo-Liste „Sportangebote finden!“.

Text: reg

Fotos: Titelbild: © Digital Vision
Beitragsbilder: © Bubu Dujmic, © Brand X Pictures, © Miguel Dieterich

 

 

 

 

Ausflug ins Palmenhaus

Das Palmenhaus in Schönbrunn ist eine gute Möglichkeit, in der kalten Jahreszeit ein bisschen Urlaub zu machen und Wärme zu schnuppern.

Das Palmenhaus ist 113 m lang  und beeindruckende 28 Meter hoch. Es ist das letzte und größte in Europa und besteht aus  45.000 Glasscheiben. Es besteht aus drei Pavillons, die durch Gänge miteinander verbunden sind. In den Pavillons sind  verschiedene Klimazonen beheimatet – ein Kalthaus im Norden, ein „temperiertes“ im Mittelpavillon sowie das Tropenhaus im Süden.

Okay, es ist groß, nicht so riesig wie das Tropenhaus im Zoo, aber es ist echt ein schöner Ausflug, weil sowohl die Vegetation dort viel zu entdecken bietet, als auch, weil es baulich einfach ein Juwel ist, das ich nicht nur von außen sondern auch von innen immer wieder gern besuche.

BriG
Foto © Brigitte Vogt

schnelle Jause

Manchmal bin ich am Morgen draufgekommen, dass das Brot noch aufgegessen wurde, die Palatschinken über Nacht verschwunden sind und kein Smoothie mitgenommen werden will. Für solche Tage habe ich mir angewöhnt, einen Vorrat an „schnelle Jause Produkten“  zu bunkern.

Dazu eignen sich:

  • Knäckebrot, Leichtbrot
  • Gebäck, das man nur noch aufbähen muss
  • Reiswaffeln, Maiswaffeln, Amaranthwaffeln
  • Müsli– oder Fruchtriegel
  • Hirsebällchen, Dinkelbrezeln oder Grissinis
  • Nüsse oder Studentenfutter
  • eventuell auch Trockenobst
  • zur Not gehen auch Kekse, Biskotten oder Mannerschnitten, natürlich in der Vollkornversion 😉

Am Besten fragt ihr eure Kinder, was sie mögen und lasst sie gleich 2 Packungen besorgen. Dann freuen sie sich um so mehr, wenn bei euch pausentechnisch der Notstand eingetreten ist.

Wenn ihr genug Obst zu Hause habt, dann ist ein Obstsalat auch eine herrliche Alternative.

BriG
Fotos © Brigitte Vogt

 

 

Eierfärben mit Naturmaterialien

Ich wollte das schon immer mal ausprobieren und jetzt mit Kindern habe ich auch die nötige Motivation dazu. Im Vorfeld habe ich viele verschiedene Rezepte gelesen und diese Varianten mit Hilfe meiner älteren Tochter (3 J.) ausprobiert.

Rotbraune Eier:

  • Zwiebelschalen von 4 roten und 2 braunen
  • ca. 1 1/2 l Wasser
  • kräftigen Schuss Essig
  • Eier
  • Blätter
  • Seidenstrumpf und Faden
  • Gummiringerln

Zwiebelschalen in einen Topf geben, mit Wasser bedecken, den Essig dazu geben und zum Kochen bringen.

In der Zwischenzeit die Eier nass machen, damit die Blätter besser haften und man den Strumpf zum Fixieren besser überziehen kann. Ich hab die Blätter noch zusätzlich mit Wasser betupft, damit sie nicht so leicht verrutschen.

 

 

 

Ein Stück vom Strumpf abschneiden, spannen und übers Ei ziehen bzw. das Ei einhüllen. Den Strumpf mit dem Faden zumachen. Das klingt vielleicht etwas nach Murgserei, war aber ganz einfach und murgsfrei 🙂

Bei einem Ei hab ich nur ein Gummiringerl verwendet, bei einem anderen Blätter und Gummiringerl und bei den restlichen nur Blätter.

 

 

Wenn das Färbewasser kocht die rohen eingepackten Eier in den Sud legen und 10 Minuten mitkochen lassen. Dann vom Herd nehmen und nachziehen lassen. Ich hatte ein Ei ohne Socke im Sud und konnte so die Farbintensität sehen. Meine Eier haben noch ca. 1 Stunde nachgezogen, bevor ich sie herausgenommen habe.

 

 

Der Moment, in dem man sie auspackt, ist super. Ich war total gespannt, wie sie ausschauen werden und bei jedem Ei völlig entzückt vor Freude. Aus diesem Grund habe ich am nächsten Tag noch gleich gelbe und orange Eier gemacht. Anleitungen für weitere Farben findet ihr dem Infoblatt der Umweltberatung

Fazit: Die Ergebnisse gefallen mir sehr gut. Für meine 3-Jährige war das zu langwierig, schwierig und nicht wirklich passend. Für ältere Kinder kann ich mir das jedoch sehr gut vorstellen.

reg

Fotos © Claudia Regan

Osterbastelei

Basteln gemeinsam mit meiner Tochter bereitet mir immer wieder sehr große Freude. Wichtig ist mir dabei:

  • es muss schnell gehen, wenig Materialien benötigen bzw. schnell organisierbar und spontan möglich sein
  • meine Tochter soll sehr viel selber machen können

Hier meine 2 Ostereier-Basteltipps mit Kleinkindern.

Kritzikratzi-Eier:

  • ausgeblasene Eier
  • Filzstifte
  • Faden und Stück vom Streichholz oder Pfeifenputzer zum Aufhängen

Hier kann meine 3-Jährige ihrer Fantasie freien Lauf lassen und einfach drauflos legen. Wenn sie fertig sind den Faden mit Streichholz einfädeln und auf den Osterstrauch hängen. Mir persönlich gefallen diese Eier besonders gut. Das ist auch etwas, dass bei ihr immer besser ausschaut als bei mir. Also noch ein Erfolgserlebnis für Sie.

 

Seidenpapier-Eier:

  • ausgeblasene Eier
  • Seidenpapier-Schnipsel (super Restlverwertung)
  • Wasser und Pinsel
  • Eierbecher zum Arbeiten
  • Faden und Stück vom Streichholz oder Pfeifenputzer zum Aufhängen

Diese Methode haben wir bei einem gemeinsamen Bastelnachmittag im Kindergarten kennengelernt. Das Ei in den Eierbecher geben, mit dem Pinsel eine Stelle nass machen, ein Seidenpapier-Schnipsel drauf geben und wieder mit dem nassen Pinsel anpinseln. Wenn das Ei völlig mit Schnipseln zugekleistert ist, beiseite stellen und warten bis das Papier trocken ist. Zum Schluss die Schnipsel runternehmen, den Faden mit Streichholz einfädeln und auf den Osterstrauch hängen.
Meine Tochter mag diese Variante sehr gern und die Ergebnisse sind nicht wirklich vorhersagbar, aber immer sehr schön.

reg

Foto © Claudia Regan

 

 

Ausflug in den Botanischen Garten

Kennt ihr den Botanischen Garten beim Belvedere?

Neulich waren wir wieder dort, einfach herrlich! Ich finde, das ist ein Ort, wo man hingeht und dann das Gefühl hat, man ist im Urlaub.

Ich liebe den kleinen Bambuswald, die wunderbaren verschiedenen Bäume und den Kakteengarten. Okay, es gibt jetzt außer Pflanzen, nichts speziell Aufregendes für Kinder, kein Spielplatz, keine Ballspiel-Wiese. Trotzdem, ich finde, der Botanische Garten ist ein Besuch wert.

Der Eintritt ist gratis, er ist gut mit den Öffis erreichbar und hat 3 Eingänge. Die Mitnahme von Hunden und Fahrrädern ist nicht gestattet und bei Sturm bleibt der Garten geschlossen.

Botanischer Garten der Universität Wien
3., Rennweg 14

BriG
Foto © Brigitte Vogt

DiY: Abschiedsgeschenk Pillengläser

Meinen kinderinfo-Kolleginnen wollte ich zum Abschied etwas Besonderes schenken. Nach einiger Suche in diversen Internet-Foren, unter anderem in pinterest, habe ich diese Smarties-Gläschen entdeckt – ein nettes, persönliches Geschenk zum Abschied für KinderpädagogInnen, LehrerInnen und auch KollegInnen.

Ihr braucht:

  • schöne Gläser mit Deckel
  • jede Menge Smarties (da passen wirklich mehr rein, als ich zu Anfang dachte 🙂 )
  • Papier
  • Bänder

Als nächstes wollte ich den Smarties-Farben Eigenschaften und Wirkungen zuordnen, die auch zu meinen Kolleginnen und ihrem Arbeitsumfeld passen. Es wurden: „Offener Blick“, „Entspannung“, „Motivation“, „Ausdauer“, „Humor“, „Energie“, „Geduld“ und natürlich auch ganz wichtig „für den kleinen Hunger“.

Die Zettel habe ich farbig ausgedruckt, auf Wellpappe geklebt und mit Bast an die Gläser gebunden.

Die Freude bei den Kolleginnen war groß und somit auch bei mir 🙂

SchwA
Fotos © Brigitte Vogt

Medienkompetenz – wenn lernen Spaß macht

Kürzlich kam meine Tochter voll Begeisterung von der Schule heim.
Sie hatten sich in einem Workshop von safer internet intensiv mit Mediennutzung auseinander gesetzt, und da sie zu den heavy usern gehört, war da Einiges für sie dabei.
Deutlich kritischer und problembewusster stand sie nun z.B. Snapchat gegenüber.

Ich fand es spannend, dass sie kurz darauf einen Vertrag für uns Eltern aufsetzte – nicht bezüglich unserer Mediennutzung, doch ich vermute stark, dass die Anregung dazu aus diesem safer internet Workshop kam.

BriG
Foto © Astrid Schwarz