Teilen Tauschen Mehrfach nutzen – öffentliche Bücherregale

Bei uns im Grätzl gibt es mittlerweile einige öffentliche Bücherregale, die ich ziemlich klasse finde.

  1. Erstens kann ich da meine gelesenen Bücher hinbringen.
  2. Zweitens hol ich mir da ab und zu ein Buch. Auch für Kinder ist oft etwas dabei. Wirklich fein!
  3. Und drittens lerne ich dabei lesefreudige Nachbarinnen kennen, denen Nachhaltigkeit wichtig ist. Total nett!

Das Teilen von Büchern kenn ich schon lange, es fand früher halt eher im Freundeskreis statt. Dass es nun ein öffentliches Teilen und Tauschen gibt, begrüße ich sehr und finde, es gehört unterstützt. Also, sortiert euren Bücherschrank wieder einmal aus und bringt die Sachen zu einem öffentlichen Bücherregal, einer Büchertasche oder einem Bücherschrank. Wo es dazu Möglichkeiten gibt, könnt ihr auf unserer Infoliste für Bücherwürmer nachlesen.

BriG
Foto © Brigitte Vogt

So schnell passiert mobbing…

Vor kurzem kam es in der Klasse meines Sohnes zu Streitigkeiten. Mein Sohn hatte das Glück, dass einige seiner MitschülerInnen für ihn Partei ergriffen haben. Aber nicht nur das: Bereits am Nachmittag zeigte er mir sein Handy, auf dem eine neue Whats App-Gruppe gegründet worden war, mit dem Titel „Gegen …(Name des Mitschülers)“. Auch einige unschöne Nachrichten waren darin bereits niedergeschrieben.

Was tun? Wir haben uns zusammengesetzt und darüber gesprochen, dass dies bereits eine Form von Mobbing ist. Er hat das schnell verstanden, in die Gruppe geschrieben: „Vielen Dank für eure Hilfe, aber ich möchte das nicht so erledigen“ und ist dann aus der Gruppe ausgestiegen.

Über Umwege hat auch der Klassenvorstand davon erfahren und mit den SchülerInnen das Thema Mobbing noch einmal besprochen. Ich finde es toll, wenn die Schule solche Themen zeitnah aufgreift. Hilfreich dabei sind die Flyer von Saferinternet: www.saferinternet.at/broschuerenservice

Auch in der kinderinfo gibt es am 21.2.2017 einen Vortrag mit dem Thema
„Alle gegen eine(n)“hier findet ihr die Infos dazu.

SchwA

Indoor-Spielplatz Draganello

Das Dragonello im 9. Bezirk ist ein kleiner Indoor-Spielplatz mit internationaler Atmosphäre und Kaffeehausbetrieb. Er eignet sich für Kinder unter 6 Jahren.

Fazit: Echt nett, klein und gemütlich. Ich war mit einer Freundin dort, deren Kinder schon ein bisschen allein spielen. Da meiner Freundin schon daheim die Decke auf den Kopf fällt, war das Draganello ideal, denn die Kinder hatten uns im Blick und wir konnten gemütlich quatschen.

Wir trafen uns am Vormittag, es war wenig los und wir konnten uns einen der 3 Tische aussuchen. Also wirklich klein aber fein. Über 2 Stufen geht’s zum Draganello, am besten lasst ihr den Kinderwagen zu Hause, denn dafür ist nicht wirklich Platz.

Der Raum ist L-förmig angelegt. Gegenüber vom Eingang ist das Buffet mit Kuchen und Kaffee, in der einen Ecke stehen Tische und Sessel. Am einen Ende des Raumes ist der Aktivbereich mit einem Kletterturm und tollem Aktivspielzeug, das zum Bewegen und Ausprobieren einlädt.

Am anderen Ende ist ein ruhigerer Bereich, an dem Kindertische zusammengeschoben sind. Dort gibt es viel Spielzeug, das die Feinmotorik anregen soll. Am Rand habe ich noch irgendwelche Spielsachen wahrgenommen, die es auch zu kaufen gibt.

Beiträge zu weiteren Indoor-Spielplätzen findet ihr hier. Alle Indoor-Spielplätze in Wien gibt es auf unserer Infoliste.

Draganello
9., Berggasse 13
www.dragonello.com

BriG

Fotos © Arga Nora

DiY-Verpackung für die Jause – mit Mehrwert

box3Zum Semesterstart bekamen unsere Kids dieses Jahr eine neue personalisierte Jausenbox. Die habe ich bei einem Online-Fotoshop anfertigen lassen, preislich kein großer Unterschied zu anderen Boxen im Handel. Nur etwas aufwendig, wenn man ganz bestimmte Fotos drauf haben möchte.

Immer wenn sie die Box in der Hand haben, können die Beiden sich nun an ihre Ferien und ein paar Highlights erinnern. An etwas Schönes denken und sich auf die nächsten Ferien freuen – vielleicht hilft das, wenn der Schulalltag  gerade etwas trist ist…

SchwA

Fotos © Astrid Schwarz

Ab aufs Eis!

Auch wenn Winter manchmal schnell vorbei ist, Eislaufen geht immer. Ich bin zwar ein Sommer-Mensch, aber über ein bisschen Winter freu ich mich dann doch – beim Eislaufen in der Stadt!

Eislaufen nach Lust und Laune könnt ihr mit dem wienXtra-ferienspiel ganz günstig – schon ab € 2,- pro Kind!
Zum Beispiel im 17. Bezirk auf der Eisbahn Engelmann, in der Eishalle der Stadthalle im 15. Bezirk oder am Eisring Süd im 10. Bezirk.

Eislaufschuhe gibt’s gegen Gebühr zum Ausleihen.

EliB

Foto © Brigitte Vogt
Bild © wienXtra

Medien in der Familie

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Heute ist es ganz anders als es früher war. Wir leben mit den Medien, sei es im beruflichen Alltag oder in der Familie.
Unsere Kinder kennen sich super aus, wenn es darum geht, schnell per Whats App zu schreiben, auf Snapchat, Instagram und Co. Bilder von ihren Erlebnissen zu teilen oder einfach mal einen Music Clip auf musical.ly zu posten.
In meiner Kindheit gab es das Alles nicht.  Der große Vorteil wiederum war, dass ich zur einer Zeit aufgewachsen bin, wo ich alle neue media devices und die Auferstehung des Internet mitbekommen habe. Ich bin fasziniert von diesen wahnsinnigen Fortschritt und wie wir unseren Alltag damit gestalten.

Möchten wir verstehen, was unsere Kinder heute medial können, müssen wir selber Schritt mithalten. Was für eine Herausforderung! Hat man bedenken, welche Medien die Kinder nutzen, ist es am Besten mit ihnen direkt darüber zu sprechen. Interesse zeigen dafür, was sie da gerade spielen am Ipad, wofür sie dieses Video drehen und auf welche Seite es gepostet wird. Je mehr wir uns dafür interessieren, desto mehr erfahren wir!

Mit unseren Kinder über Gefahren im Internet zu reden – das ist sehr wichtig. Kinder wissen nicht unbedingt, wohin ihre Daten gehen oder wer letztlich das Video auf der Welt sehen kann. Deswegen sollte man dies erklären, jedoch nicht verbieten! Kinder finden immer einen Weg online zu sein.c-lukas-beck

Habt ihr Fragen zu Medien? Schaut bei der wienXtra-kinderino vorbei! Ab dem 7.2. findet ihr hier tolle Infos über verschiedene Themen, zum Beispiel „Cybermobbing, Computerspiele, Game Apps, social media“ und vieles mehr. Auch unsere Info-Liste zu Computer, Internet & Co. könnt vorab online ansehen.

Warum am 7.2.? An dem Tag ist der Saferinternet Day 2017. Über 100 Länder nehmen teil, um über eine sichere und verantwortungsvolle Internetnutzung aufzuklären.
www.saferinternetday.org

 

 

Feli

Bild im Textverlauf (c) Lukas Beck
Titelbild (c) Bubu Dujmic und Barbara Mair

 

Rodeln in Wien

Endlich Schnee! Und kalt genug, dass er liegen blieb und hart werden konnte. Also müsste es doch ideal zum Rodeln sein?

Wir waren schon an verschiedenen Orten:

  • 1am Wienerberg – da kann man auf Wegen Rodeln und er ist einfach ein nettes Areal
  • im Alfred-Grünwald-Park – der liegt um die Ecke, es gibt dort einen Rodelhügel, der für ideal war, als die Kinder noch klein waren. Wir sind oft nach dem Kindergarten hin und mit einem Rutschteller konnten sie schnell allein unterwegs sein.
  • auf der Jesuitenwiese – der Rodelhügel dort wird sogar beschneit und es gibt abends Flutlicht, das ist echt fein!
  • und in den Steinhofgründen – dort gibt es eine Wiese, die echt toll ist. Ich mag das weitläufige Gelände dort und man sieht immer wieder Rehe, manchmal im Rudel, was einfach nett ist.

Rodeln macht Spaß und es tut so gut, auch und gerade bei trüben Wintertagen draußen was Feines zu machen. Packt euch unbedingt einen Tee und etwas zum Essen ein, denn Kinder sind so viel ausdauernder als man annimmt, dass man, wenn man nur zuschaut, leicht frieren kann.
Tipps, wo ihr sonst noch Rodeln könnt, findet ihr in unserer gut & gratis-Broschüre, auf der wien.at-Seite und hier.

BriG
Fotos © Brigitte Vogt

Mama, nur noch 5 Minuten, dann schalte ich aus…

Diesen Satz hören wir Eltern doch sehr oft, wenn es darum geht, dass unsere Kids noch „fertig zocken“ möchten.

Besonders wenn mein Sohn die Computerspiel-Zeit verlängern möchte, hat mir das oft großes Unbehagen bereitet, denn meist bleibt es ja nicht bei den 5 Minuten.

Ich habe mehrere Vorträge zum Thema Medienerziehung besucht und in einem davon einen sehr wertvollen Tipp erhalten:

„Lassen Sie ihr Kind das Level zu Ende spielen, dann kann es den Spielstand abspeichern.“ Verglichen wurde dies damals mit dem zu Ende lesen eines Buchkapitels – da hört man auch ungern in der Mitte auf.

Somit habe ich mit meinem Sohn Folgendes ausgemacht:
Wenn seine Computerspielzeit sich dem Ende zu neigt, schaut er, dass er das aktuelle Level fertig spielt und abspeichert. Dies kann dann 5 Minuten früher oder auch 5 Minuten später sein. Er und ich haben erkannt, dass wir so die Zeiten leichter einhalten können und es vor allem für ihn zu keinem unbefriedigenden Abschluss kommt.

tabletDas gleiche gilt natürlich mittlerweile auch für die kleine Schwester, wenn sie mit dem Tablet spielt.

Probiert das doch mal aus 🙂

SchwA

Foto © Astrid Schwarz

Schlechtwetter-Tipp: Hörbüchern lauschen

Gemeinsam einem Hörbuch lauschen – ich finde das sehr entspannend.

Ich leihe mir die Hörbücher meist in den Büchereien Wien aus. Dort gibt’s eine riesige Auswahl an Hörbüchern und CDs für Kinder und Erwachsene. Und so ein Bücherei-Besuch ist auch ein super Schlechtwetter-Tipp!

Gerade höre ich mal wieder die „Geschichten vom Franz“ von Christine Nöstlinger – da gibt’s viele verschiedene lustige Erzählungen – und am besten gefallen mir die Hörbücher, die von der Autorin selbst gelesen werden 🙂

20170122_155330Von meiner Kollegin habe ich den Tipp bekommen, Hörbücher mit dem Anschauen eines Bilderbuchs zu kombinieren. Astrids Favoriten sind dabei die Bücher von Michael Ende, zum Beispiel:

  • „Der Lindwurm und der Schmetterling“ oder „Tranquilla Trampeltreu“. Weitere Buchtipps findet ihr hier.

Was hört ihr am liebsten?

 

elib & SchwA

Fotos © Astrid Schwarz

Der Lindwurm und der Schmetterling
Michael Ende (Autor)
Manfred Schlüter (Illustrator)
Wilfried Hiller (Komponist)
Lizenzausgabe des Deutschen Bücherbundes GmbH mit Genehmigung des K. Thienemanns Verlags, Stuttgart

Tranquilla Trampeltreu, die beharrliche Schildkröte
Der Lindwurm und der Schmetterling
Michael Ende (Autor)
Wilfried Hiller (Komponist)
Polydor International GmbH, Hamburg

 

 

 

 

Kindergeburtstag – einmal kritisch

Wir haben hier ja ein paar Beiträge dazu gemacht, wie ihr einen Kindergeburtstag feiern könnt. Sicher ist euch aufgefallen, dass da keine ausgeklügelten Deko-Ideen zu sehen sind, keine 4 stöckigen Geburtstagstorten und auch keine ausgefallenen Menüs beschrieben werden.

Ehrlich gesagt, wenn ich so durchs Netz surfe und hunderttausend Seiten finde, die alle nach dem Motto laufen „Der perfekte Kindergeburtstag“, dann ist mir das total zu viel. Ich feiere gern und finde, dass ein Geburtstag ein Anlass dazu ist, aber wenn es dann nur mehr darum geht, dass alles perfekt sein soll: Tisch und Deko, Kuchen abgestimmt auf´s Motto und alles passend von der Einladung über die Spiele bis zum Gastgeschenk – dann würd ich Kindergeburtstagsfeiern am liebsten abschaffen.

Das geht meiner Meinung nach alles komplett in die falsche Richtung! Weil es unzählige Mütter Unmengen an Nerven, Energie und Schlaf kostet, da mitzuhalten. Zeit und Energie, die sie viel lieber mit ihrem geliebten Geburtstagskind verbringen möchten, aber meinen, sie sollten, müssten, könnten doch noch mehr…

Was für einem Werbe-Nepp sitzen wir da auf? Hängt ein gelungener Kindergeburtstag nicht von ganz anderen Sachen ab?

Ein Kindergeburtstag ist für mich dann gelungen, wenn alle einen feinen Tag miteinander haben: durchaus geschmückt, gern dekoriert, mit FreundInnen und Geschenken und etwas Besonderem, aber ohne diesen Perfektionsstress. Eine entspannte Mami, die im Park um die Ecke mit den Kindern spielen und lachen kann, auch wenn der Kuchen von der Aida kommt und die ganze Deko Faschingsgirlanden und Luftballone sind – das ist es, was den Geburtstag unvergesslich und perfekt macht.

Also, zurück zum Unaufgeregten, Einfachen, Naheliegenden! Wüsche uns allen Mut zum Provisorischen, Unvollkommenen, Persönlichen!

BriG
Foto © blickpixel, CC0