Teilen Tauschen Mehrfach Nutzen – Ausmisten

Macht ihr Frühlingsputz?
Wir sind grad am Umräumen. Die Kids sollen eigene Zimmer bekommen, dafür muss der begehbare Schrank aufgelöst werden. Mensch, was sammelt sich da alles an. Dabei sind wir gut im Ausmisten, trennen uns laufend von Kleidung, die zu klein geworden ist oder Spielzeug, das wir nicht mehr verwenden. Trotzdem, ich finde es erschreckend, wie viel Zeugs sich so ansammelt, wenn man erst mal sesshaft geworden ist.
Also hab ich die Gunst der Stunde genutzt, und mich einmal ernsthaft mit Ausmisten beschäftigt. Hab wieder einmal „Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ gelesen und mich aufrütteln lassen:

  • Brauch ich das wirklich? Oder kann ich es mir einfach ausborgen?
  • Häng ich daran, weil es mich an etwas erinnert, das ich noch nicht loslassen will?
  • Wo soll es hin? Ist es noch fast neu und gut verwertbar, dann zum Kinderflohmarkt, zu willhaben, frag nebenan oder meinem Lieblings-Secondhand-Laden. Wenn es schon einigermaßen gebraucht ist, aber noch gut verwendet werden kann, dann ist ein Kost-nix-Laden oder die Caritas meine Anlaufstelle.

Und bei all dem Ausmisten, Sortieren und Wegbringen denk ich mir immer wieder, wie viel Arbeit doch Besitz macht. Um wie viel leichter werde ich sein, wenn das alles aus dem Haus ist!  Es ist mir immer wieder eine Freude zu beobachten, mit welcher Leichtigkeit sich meine Töchter von Dingen trennen. Die scheinen genau zu wissen, was sie derzeit brauchen und was nur Ballast wäre.

Wenn ihr Unterstützung braucht, dann lest doch mal da nach, gibt’s auch in den Büchereien und ich fand es sehr hilfreich.

BriG
Foto © Brigitte

 

Konflikte sind gut

Kürzlich bekam ich von allen Seiten eine Mail weitergeleitet, in dem es um ein vermutlich tolles Programm für Familien mit pubertierenden Kindern geht. Da stand unter anderem zu lesen „…unterstützt Familien dabei, das Familienleben so konfliktfrei wie möglich zu gestalten…“ Woraufhin eine Kollegin meinte: „Konflikte gehören ja wohl dazu, oder?“ Find ich auch.

Wenn wir uns nahe kommen, dann gibt es Reibungen. Privat wie beruflich. Daher sind Konflikte gut, weil sie ein Zeichen der Nähe sind. Wie aber Konflikte ausgetragen werden, das ist eine andere Sache. Und daran zu arbeiten, dass finde ich schon sehr sinnvoll. Gerade mit pubertierenden Kindern, wo sich einiges verändert. Wo manchmal beide, Eltern wie Kinder, Schwierigkeiten haben, den rechten Ton zu finden. Sicher geht es in dem Programm auch eher darum, und nicht um Konfliktvermeidung…

Aber echt, ich bin ein Fan von Konfliktfähigkeit, weil fehlende Konfliktbereitschaft oft das größte Konfliktpotential hat.

BriG

Foto © Brigitte

 

 

Illegales Rollerfahren

Sind eure Kinder auch so gern mit dem Roller oder Skooter unterwegs? Gar nicht so einfach, denn Rollerfahren in Wien kann bei Kindern schnell illegal werden.

Mit dem beginnenden Frühling kommen also wieder die Gesetzesbrüche ins Haus. Schon Volksschul-Kinder wollen mit dem Roller in die Schule oder zum Fußballtraining fahren. Dürfen sie von mir aus auch. Zumindest wenn sie gelernt haben, auf den Verkehr und die anderen Gehsteig-BenutzerInnen Rücksicht zu nehmen. Aber das sieht das Gesetz anders, zumindest wenn ich die Kids nicht begleite. Denn Unter-zwölf-Jährige mit Fahrrad, Skates oder Roller (dürfen sich) im öffentlichen Verkehr nur in Begleitung fortbewegen.“

Einzige Ausnahme ist, wenn sie den Radfahrausweis besitzen, dann dürfen sie das bereits ab dem zehnten Lebensjahr. Aber ansonsten sind alle Volksschulkinder, die sich selbständig und sicher mit Roller zu Schule oder Freizeitkurs begeben, gesetzlich im unsicheren Raum.

Ich denke nicht, dass das noch zeitgemäß ist! Was meint ihr?

BriG
Foto ©

Zeitschriften für Kids ab 10

Viele Zeitschriften es für die unterschiedlichsten Altersstufen locken mit Comics, Rätseln, Basteltipps und vor allem bei den Jüngeren mit kleinen Zusatzgeschenken.

Ab und zu hat auch mein Großer in der Volksschulzeit solche Zeitschriften gelesen, richtig interessant wurden die Magazine erst mit ca. 9 Jahren. Hier sind es vor allem die Wissensmagazine, die ihn faszinieren. Von FreundInnen weiß ich, dass auch Kids, die sonst nicht so gerne lesen, eher ein solches Magazin in die Hand nehmen als ein Buch.

In der kinderinfo haben wir „National Geographic Kids“ (9-12 Jahre) und „Dein Spiegel – einfach mehr wissen“ (8-14 Jahre) abonniert und diese werden gerne gelesen. Ganz neu haben wir „Trio – Lesen & Lernen in drei Sprachen“ (7-12 Jahre) – dieses Heft könnt ihr auch gratis mitnehmen.

Zu Hause haben wir „P.M. Fragen & Antworten“ abonniert, eigentlich ein Erwachsenenmagazin, aber aufgrund des Aufbaus gut ab 11/12 Jahren geeignet – hier gibt es ein recht feines SchülerInnen-Abo. Dafür braucht ihr eine Schulbesuchsbestätigung, dann kostet das Magazin nur mehr ca. die Hälfte.
Außerdem erhalten wir „TOPIC“ – die Nachfolge von Spatzenpost & Co – in manchen Schulen übernehmen die LehrerInnen diese Bestellung.

Auch meine jüngere Tochter und wir Erwachsene blättern diese Magazine gerne mal durch – interessante Themen und Lesestoff für die ganze Familie!

SchwA

Foto © Astrid Schwarz

Obstsalat als Notfalljause

Obstsalat ist in mehrfachem Sinne meine geliebte Notfall-Jause:
Wenn meine Vorräte geschrumpft sind, dann geht sich meist noch ein kleiner Obstsalat aus. Ich verarbeite dabei die Sachen, die schon schrumpelig aussehen und daher nicht mehr durch die kindliche Qualitätskontrolle gehen. Auch mit frisch verstellten Zahnspangen geht ein Obstsalat noch, zumindest wenn man alles schön klein schneidet.

So geht’s:

  • Ich mische einfach Obst zusammen, das ich zu Hause habe:
    Äpfel, Birnen, Bananen, Trauben, Erdbeeren, Pfirsich, Mango… manchmal auch eingefrorene Beeren, die ich kurz mit heißem Wasser übergieße.
  • Dazu gebe ich eine ausgepresste Orange oder ein bisschen Fruchtsaft.
  • Obendrauf kommen bei mir noch ein paar Spritzer Zitronensaft – wenn vorhanden.
  • Normalerweise süße ich nicht, aber wer mag kann mit Zimt, Honig, Rosenwasser oder Ahornsirup verfeinern.
  • Außerdem kann man noch Haferflocken, Couscous oder Frühstückszerealien dazu packen.

Ich hab ein bisschen gebraucht, bis ich ein Gefäß gefunden habe, das wirklich tropffrei war. Den Löffel kelbe ich gern mit Tixo an das Gefäß, damit er nicht in den Weiten der Schultasche verloren geht.

BriG
Foto © Brigitte Vogt

 

DiY – Strickmaschine

Kennt ihr diese Strickmaschinen aus Holz, mit denen auch Volksschulkinder in Nullkommanichts einen Schal machen können? Ich habe sie auch unter dem Begriff Strickbank gesehen und finde sie einfach eine feine Sache.
Meine Tochter bekam mit 7 eine geschenkt, Wolle inklusive. Am Heimweg im Zug  hat sie in 2 Stunden einen Schal fabriziert, der echt nett aussah und kuschelig war. Endlich mal ein Teil, bei dem es schnell geht und gut aussieht! 🙂 Damit können Kinder wirklich feine Geschenke selber machen.

Und so eine Strickbank kann man auch ganz einfach selbst gebastelt!

BriG
Foto © Brigitte Vogt

 

 

Film mit Theater-Workshop

Meine Tochter spielt gern Theater, immer schon. Leider sind Theaterkurse ganz schön teuer. Da war ich immer froh, wenn ich etwas günstiges für sie finden konnte. Jetzt gibt es im cinemagic wieder so eine tolle Möglichkeit.

Zuerst schaut ihr euch einen Film an, und nachher gibt es einen Theater-Workshop.
Bei dem Film „Ab ans Meer“ dreht sich in Tomáŝ‘ Leben alles ums Schauspielen, filmen und Regie führen, denn er möchte später mal Regisseur werden.

Wenn auch du deine schauspielerischen Fähigkeiten ausprobieren willst, komm am Sa., 18.3. um 15:00 Uhr zum Theater-Workshop mit Claudia Salcher. Den Film kannst du entweder direkt vorher oder am 11.3. sehen.

Dauer: 90 Minuten
Anmeldung unter: 4000-83 400, ta.ar1490441551tXnei1490441551w@cig1490441551ameni1490441551c1490441551

BriG
Foto © Der Filmverleih, cinemagic

 

Feriencamp gesucht

Kennt ihr den Stress auch? Schon März und ich habe noch kein Feriencamp gebucht! Dabei weiß ich, dass der gesplittete Urlaub nicht reichen wird, um 9 Wochen Sommerferien zu überbrücken.

Glücklicherweise konnte ich oft auf Verwandschaft zurückgreifen, doch die ein oder andere Woche waren mir Feriencamps sehr willkommen. Dabei haben wir  verschiedenstes ausprobiert: erst war es ein Tagescamp in Wien, dann ein riesiges Feriencamp am Wolfgangsee, um schlussendlich in Niederösterreich beim Bunten Dorf zu landen.

Meine kleine Tochter ist lieber bei Vertrautem. Seit Jahren ist sie mit ihrem Fußballclub unterwegs. Meine große Tochter probiert gern Neues aus, spricht sich mit FreundInnen ab: Was wollen sie ausprobieren oder kennenlernen? Gemeinsam entscheiden sie dann.

Wir haben durchwegs gute Erfahrungen gemacht, wobei die Camps schon sehr unterschiedlich waren. Daher haben wir in der kinderinfo zusammengeschrieben, worauf ihr bei der Auswahl achten solltet. Auf der Datenbank Ferienbetreuung könnt ihr nach Feriencamps sowohl in Wien als auch österreichweit suchen. Genaueres dazu könnt ihr hier nachlesen.
In der kinderinfo haben wir auch einen Infotisch, auf dem Infomaterial der Anbieterinnen aufliegt. Kommt doch vorbei und stöbert!

BriG
Foto © Brigitte Vogt

Ausflug zum Wienfluss-Radweg

Der Wienfluss-Radweg ist als Radausflug auch für Fahranfänger geeignet, da er kaum mit Straßenverkehr in Berührung kommt und auch ziemlich flach dahingeradelt werden kann – wir haben es für euch getestet.

Starten kann man bereits bei der Kennedybrücke, ich finde es aber angenehmer ab Ober St. Veit oder Hütteldorf , da man hier direkt unterhalb der Straße am Fluss entlang radeln kann.

Für eine Pause eignen sich die vielen flachen Wasserstellen im Wienfluss – hier können Steine erklettert und Wassertiere beobachtet werden. Die Beine können sich im kühlen Nass erfrischen. Vergesst nicht, Jause und Getränke einzupacken, unterwegs gibt es nicht viele Möglichkeiten, etwas zu kaufen, außer man verlässt den Radweg.

Wie weit ihr radelt, bleibt euch und den Kräften eurer Kids überlassen – grundsätzlich geht der Radweg bis zum Purkersdorfer Naturpark.
Vielleicht möchtet ihr aber nur bis zum Auhofcenter fahren und dort ein leckeres Eis genießen 🙂

Ist euch der Rückweg zu weit, könnt ihr auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen, bis zur Station Purkersdorf Sanatorium gilt die Wiener Linien-Fahrkarte der Zone 100.

Weitere Ausflüge mit dem Fahrrad und Tipps rund um das Thema Radfahren findet ihr in der gut&gratis-Broschüre!

SchwA
Fotos © Astrid Schwarz

Musik-Instrumente ausprobieren

Musik ist wunderbar. Musik selber machen auch. Wenn man brav übt und talentiert ist. War bei mir beides nicht der Fall. Trotzdem wollten meine Kinder ein Instrument lernen. Wie sie zu ihren Instrumenten kamen, war ganz unterschiedlich: irgendwo gehört, gesehen, ausprobiert. Ausprobieren ist dabei eindeutig das Beste.

Nun habe ich entdeckt, dass es dafür genau die passende Veranstaltung bei den Musikschulen gibt: Die Konzertreihe Mein Instrument. Jeder Abend steht unter dem Motto von bestimmten Instrumenten, die dann ausprobiert werden können. Wer noch mehr probieren will, der sollte sich das Instrumentenkarusell überlegen. Hier lernen Kinder in kleinen Gruppen ein Jahr lang verschiedene Instrumente kennen. Nachher können Sie besser entscheiden, was zu ihnen passt.

 

Tolle Sache find ich!

BriG
Titelfoto © Stockpix
Beitragsfoto © PID/Votava.