Ausflug zur Mostalm

Wart ihr schon einmal auf der Sophienalpe? Die liegt im westlichen Wienerwald und kommt mir ein bisschen ab vom Schuss vor, nicht so überlaufen, wie Cobenzl oder Kahlenberg. Außerdem hat man von dort einen wunderbar weiten Ausblick.

Von dort kann man herrlich loswandern, entweder entlang dem Stadtwanderweg 8. Oder ihr geht nur ein knappes Stündchen bis zur Mostalm. Der Weg dahin ist Kinderwagentauglich aber man kann auch abbiegen und kleine Seitenwege gehen. Wie ihr seht hat bei uns gerade der Bärlauch geblüht – den kann man sicher gut dort sammeln.

Die Mostalm ist ein Gasthaus, mit total netten Leuten – wir hatten zu wenig Geld dabei, was uns erst beim Zahlen auffiel. „Na, dann kommt ihr halt nächste Woche nochmal vorbei“ meinte die Kellnerin. Ist das nicht nett!

Einen kleinen alten Spielplatz mit einer großen Wiese gibt es auch, gleich hinter dem Gastgarten. Wir waren früher öfter dort und letztens am Muttertag, wo es herrlich ruhig war. Was sind denn eure Lieblingsplätze im Wienerwald?

Ausgangspunkt: Parkplatz beim Gasthof Sophienalpe bis zur Mostalm.

BriG
Foto © Brigitte Vogt

Kindergeburtstag – feiern im Sommer

Meine große Tochter hat mitten im Sommer Geburtstag. Super, werden sich viele denken, aber das ist manchmal gar nicht so toll. Weder im Kindergarten noch in der Schule ist man ganz allein das Geburtstagskind, sondern muss diesen beliebten Status immer teilen, weil alle Sommerkinder zusammengefasst gefeiert werden. „Und das allerblödeste ist, dass die meisten Freundinnen im Urlaub sind“ hat sie manchmal gejammert. Das macht das Feiern manchmal etwas schwierig.

Daher habe ich 3 Vorschläge, die bei uns ganz gut geholfen haben:

  • entweder ihr verlegt das Geburtstagsfeiern einfach in die Schulzeit, z.B. auf das zweite Septemberwochenende 🙂
  • oder ihr verschiebt gleich auf den „Halbjahresgeburtstag“ und feiert mitten im Jahr, wo sonst keine Feiern anfallen
  • oder ihr feiert im Sommer und macht – da ja nur wenige Kinder mitfeiern können – etwas ganz Besonderes draus: das kann z.B. ein Besuch am Motorikspielplatz, im Erlebnispark, im Prater oder in der Therme sein – oder ihr ladet zum Zelten oder Wandern ein.

Wir haben alle Varianten ausprobiert und ich fand alle fein. Meiner Tochter gefiel das gemeinsame Wandern mit Hüttenübernachtung am besten, vielleicht, weil wir eine ziemliche Tour machten, die uns alle wirklich forderte und so zu einem ganz besonderen Erlebnis wurde.

Eine Freundin hat das Problem so gelöst, dass sie stattdessen zum Keksebacken oder Faschingsfest eingeladen hat – find ich auch eine gute Lösung.

BriG
Foto © Brigitte Vogt

wienXtra-Bloggerei: Spielplatz im Türkenschanzpark

Mit meinen Söhnen (jetzt schon 15 und 12 Jahre alt) habe ich gerne die Spielplätze im Türkenschanzpark besucht. Es gibt Freizeit-Angebote für alle Altersstufen und außerdem ist der Park sehr schön. Ein großer Teil der Bäume ist namentlich gekennzeichnet – so bin auch ich zur Baumkennerin geworden.

Der Spielplatz für die Kleinen (Eingang Hasenauerstraße) ist mit Holzlatten umzäunt, ein WC befindet sich direkt am Spielplatz, ein Trinkbrunnen davor.

Als meine Kinder noch klein waren, hat sie besonders die riesige Sandkiste fasziniert. Ein Lieblingsplatz für viele Kinder ist das Feuerwehrauto aus Holz. Die Kinder können auf dem Auto herumklettern und haben von der Plattform einen tollen Überblick. Sehr beliebt ist auch die lange Rutsche, die in den Hang gebaut ist.

Ein paar Schritte entfernt ist die Freizeitwelt für die größeren Kinder: Korbschaukeln, Klettergerüste, ein Wasserbereich und eine Skateanlage laden zu Aktivitäten ein. Außerdem gibt es einen Beach-Volleyball- und Basketball-Platz. Die Freizeitwelt wird oft von Schulklassen und Hortgruppen genutzt, aber auch am Wochenende ist viel los.

Im Türkenschanzpark gibt es mehrere Teiche, darunter auch der Lehrteich der Studiengruppe Ökologie (Eingang Hasenauerstraße). Wer sich für das verborgene Leben in und am Teich interessiert, kann an einer Führung teilnehmen.

Empfehlenswert ist ein Picknick im Park – große Bäume spenden ausreichend Schatten auf den Liegewiesen. Eine Wiese zum Ballspielen gibt’s übrigens auch.
Die Liegewiese beim Türkischen Brunnen nutzen die BOKU-Studenten gerne zum Lernen und Chillen.

Beim Eingang Türkischer Brunnen sind ein Imbiss-Stand und eine Felber-Filiale. Die Meierei im Park ist von Di bis So geöffnet, im Sommer gibt es einen Eisstand.

Erreichbarkeit: Die Buslinien 10A, 40A und 37A halten vor dem Park (Dänenstraße), die S45, Station Gersthof, ist gut zu Fuß erreichbar.

Türkenschanzpark
18., zwischen Peter-Jordan-, Gregor-Mendel-, Hasenauer- und Max-Emanuel-Straße

BL wienXtra-ferienspiel+kinderaktiv

Fotos © BL

Mit Kindern die Natur entdecken – Bestimmungs-App

Nach unserem letzten Ausflug und meinen kläglichen Blumen- und Baumkenntnissen habe ich mich auf die Suche nach einer gratis App gemacht. Ich finde es gut, wenn ich meinen Kids bei unseren Ausflügen in die Natur die Namen der Blumen und Bäume nennen kann. Es interessiert mich natürlich auch selbst!

Naturblick – Stadtnatur entdecken ist vom Naturkunde Museum Berlin und bietet folgende Funktionen:

  • Tiere bestimmen
  • Pflanzen bestimmen
  • Lauterkennung Vögel – (find ich besonders cool)

Neben der wirklich selbsterklärenden und einfachen Handhabung können interessierte und ambitionierte NaturforscherInnen dem Museum auch bei der Weiterentwicklung helfen. Die App befindet sich noch im Aufbau und wird u.a. Stück für Stück von den NutzerInnen mit ausgebaut. Das ist aber freiwillig.

Wir sind begeistert! 🙂

reg
Fotos © Claudia Regan

 

 

wienXtra-Bloggerei: Piratenspielen beim Hirschstettner Badeteich

Falls ihr noch nie beim Hirschstettner Badeteich wart, dann solltet ihr einmal vorbeischauen. Als die Kinder klein waren, waren wir öfters dort. Besonders empfehlenswert für Kinder ist die Babybucht.  Ein flacher Wasserzugang und ein netter Spielplatz versprechen einen vergnüglichen Badetag.

Direkt zwischen Bibernellenweg und Badeteich ist ein Piraten-Spielplatz. Es gibt ein Schiff zum Klettern, entzückende Wackel-Fische und überall Sand zum Spielen für kleinere Kinder. Eine kleine Kletterwand habe ich übrigens auch gesehen.

Auf einem Hügel nebenan steht ein Klettergerüst mit Rutsche und Palme für größere Kinder. Außerdem steht ein Tischtennistisch im Schatten und schwimmen kann man dort natürlich sowieso.

Toiletten und Trinkwasser gibt es natürlich auch. Falls ihr etwas für größere Kinder sucht – ein wirklich toller Motorikspielplatz ist ganz in der Nähe.
Teich Hirschstetten
22., Spargelstraße/Bibernellweg/Ziegelhofstraße

BriG
Fotos © Brigitte Vogt

 

 

 

Bewegung im Park

Beim Aktualisieren einer Infoliste bin ich auf dieses gratis Angebot für die Sommermonate gestoßen. Ich hab’s selbst noch nicht ausprobiert, trotzdem möchte ich es euch nicht vorenthalten, weil es sehr gut klingt.

Seit 5. Juni bis September 2017 kann man  in  verschiedenen Wiener Bezirken gratis Sportangebote wie Parkour im 7., Fechten im 8., Spikeball im 9., und mamAktiv oder Yoga im 10. Bezirk  ausprobieren. Es gibt Angebote für Kinder und für Erwachsene. Man kann jederzeit einsteigen, Anmeldung ist keine erforderlich und gratis ist es auch.

Welche Sportart, in welchem Park angeboten wird, findet ihr hier.

Ich möchte das Angebot im 4. Bezirk ausprobieren und nach der Arbeit das Tanzbein schwingen. Welches Angebot interessiert euch? Oder habt ihr vielleicht sogar schon eines ausprobiert?

reg
Foto © wienXtra

Alles Gute zum Vatertag!

Wie sehr Babys den Eltern-Alltag verändern, beleuchtet die Ausstellung „Babys in leiwanden Grafiken“. Die witzigen Grafiken sind noch bis 18.06.2017 gratis  zu sehen.

Wer nach der Ausstellung noch raus ins Grüne möchte, findet in unserem Blog Ausflugs-Tipps, Beschreibungen von Naturbadeplätzen, Spielplatz-Infos und Anregungen für einen chilligen Vatertag oder einfach einen schönen Sonntag im Grünen!

 

Infos für werdende Papas, Kontaktstellen für Väter in Karenz, Vätertreffs und Vater-Kind/-Baby-Angebote findet ihr auf der frisch aktualisierten kinderinfo-Liste: Väter.

reg

Fotos © facebook.com/oeleiwand

 

 

wienXtra-Bloggerei: Coca Cola Spielplatz im Otto Benesch Park

Ich bin Mutter von Lucie und Milan, die heute 12 und 14 Jahre alt sind. Wir haben den Coca Cola Spielplatz jahrelang und oft besucht. Er ist immer noch so schön wie wir drei ihn in Erinnerung haben.

Wenn in der Wienerberg City der Beton wieder einmal zu viel wird, dann heißt’s Rad und Roller schnappen und auf ins Erholungsgebiet Wienerberg zum Coca Cola Spielplatz im Otto Beneschpark. Die Coca Cola Fabrik gibt’s gar nicht mehr, aber für mich wird’s immer der Coca Cola Spielplatz bleiben.

Der Spielplatz ist ein verstecktes Idyll am Rand des Wienerberg Erholungsgebiets. Der Spielplatz ist klein und überschaubar, bietet aber für den Alltag Abenteuer genug – und den erwachsenen BegleiterInnen ungewohnt entspannte Stunden:

Die Sandkiste ist beschattet und das Beste, 3 m neben ihr gibt’s eine Wasserpumpe. Hier wird gegatscht und gepritschelt, wie’s halt nur Kinder können. Ein Drehkorb, eine Gemeinschaftsschaukel, eine Rutsche, eine Schaukel, ein Holzhäuschen zum Verstecken. Mehr ist es nicht. Oder doch?

Da wär der Kraxelbaum gleich neben dem Spielplatz, heiß umkämpft, hundertmal bestiegen. Da heißt‘s für die Großen dann schon mal vom Buch aufschauen und ein bisschen aufpassen. Aber passiert ist noch nie was Böses, so oft wir dort waren.

Da sind die Wiesen zum Frisbee, Fußballspielen, Picknick machen oder doch lieber auf den Bankgarnituren unter den schattigen Bäumen?

Wir haben beim Spielplatz drei große Kindergeburtstage gefeiert und jeder war schön. Derzeit ist eine Riesenbaustelle in der Nähe, dort wo die Coca Cola Fabrik war. Wochentags könnte es Baggerlärm geben, sonst ist es wunderbar ruhig.

Für Familien aus der Umgebung ist der Coca Cola Spielplatz Gold wert. Aber ein Familienausflug ins Naturschutzgebiet Wienerberg lässt sich dort auch für Grätzlgäste ganz wunderbar abschließen.

Text und Foto © Susi wienXtra-Öffentlichkeitsarbeit

Ausflug in die Marchauauen

Bestimmt wart ihr schon in den Donauauen unterwegs, in der Lobau schwimmen oder seit durchgeradelt. Wir haben kürzlich mit Freunden einen Ausflug nach Marchegg gemacht und dort die Auen erkundet. In der Nähe des Schlosses, das derzeit renoviert wird, gibt es die größte baumbrütende Storchenkolonie Mitteleuropas. Wirklich beeindruckend!

Ich fand den Ausflug herrlich! Es war total ruhig, außer uns kein Mensch unterwegs. Landschaftlich ist es sehr schön. Ich kann euch diesen Ausflug uneingeschränkt empfehlen. Es gibt dort unterschiedlich lange Wanderwege, also durchaus für Kinder geeignet.

Übrigens gibt es kurze Familienführungen zur Storchenkolonie, aber die haben wir nicht besucht.

BriG
Foto © Brigitte Vogt