Badespaß vor den Toren Wiens: Die Seeschlacht in Langenzersdorf im blog.kinderinfowien.at

Badespaß vor den Toren Wiens: Die Seeschlacht in Langenzersdorf

Gastbeitrag von Hannah Gruber, wienXtra-kinderaktiv

Badespaß vor den Toren Wiens: Die Seeschlacht in Langenzersdorf
(c) Hannah Gruber

Die Seeschlacht ist für mich immer eine willkommene Abwechslung, wenn ich es einmal ruhiger und beschaulicher brauche als in einem der Wiener Bäder. Außerdem bin ich gerne an Seen, Flüssen und dem Meer. An der Seeschlacht habe ich wenigstens ein kleines Feeling davon – in Kombination mit einer guten Infrastruktur für meine Tochter und ihre Freund_innen.

So kommt ihr zur Seeschlacht

Wir wohnen im 21. Bezirk und im Sommer fahren wir zum Baden gerne nach Langenzersdorf an die Seeschlacht. Wir fahren immer mit Sack und Pack mit dem Auto und parken am kostenlosen Parkplatz. Für die Sportlicheren unter euch: Mit dem Fahrrad ist es von der Wiener Stadtgrenze (Strebersdorf) auch nicht weit und gut zu erreichen. Viele Besucher_innen und Familien kommen mit den Rädern, und was besonders praktisch ist: Die Räder dürfen mit reingenommen werden. Ihr müsst zwar absteigen und schieben, könnt aber die Räder ganz einfach bis dorthin mitnehmen, wo ihr euch niederlasst.

Wie schaut es dort aus?

Badespaß vor den Toren Wiens: Die Seeschlacht in Langenzersdorf
(c) Hannah Gruber

Der Badeteich hat eine Wasserfläche von ca. 4 ha und es ist eine Wohltat, an einem heißen Sommertag darin zu schwimmen. Manche Kinder graust es ein wenig, wenn sie zum ersten Mal dort ins Wasser gehen und nur gechlorte Freibadbecken kennen. Für Leute wie mich, die auch mal in der Neuen oder Alten Donau schwimmen, ist die Seeschlacht ein wunderschöner Ort zum Schwimmen. Der Boden ist beim Einsteigen moorig und das Wasser wird trüb, weil es aufgewirbelt wird. Bei der Nichtschwimmer_innenstelle, wo wir immer baden, wird das Wasser nur langsam tiefer.
Die gesamte Anlage ist gepflegt, sauber und schön weitläufig. Es gibt ausgedehnte Liegeflächen mit Bäumen, einen Fußball- und Streetsoccerplatz, eine Schwimminsel, eine Jausenstation, Beachvolleyball sowie einen Spielplatz.

Für alle mit Kleinkindern:

Es gibt einen abgetrennten Nichtschwimmer_innenbereich mit flachem Einstieg und viel Sand zum Spielen. Eine Badeaufsicht oder -rettung gibt es an der Seeschlacht übrigens nicht. Als die Kinder kleiner waren, haben wir uns einfach immer in den Sand gesetzt und ihnen beim Baden zugeschaut. Auch wenn meine Tochter mittlerweile schwimmen kann, sind wir immer noch am Nichtschwimmer_innenbereich: Es ist einfach der perfekte Ort zum Planschen und Gatschen. Der Platz liegt auch praktisch: Nah am kleinen Spielplatz und am Restaurant, die Toilette ist nicht weit entfernt und vom Eingang muss man auch nicht weit gehen.

Was gibt es sonst noch?

Badespaß vor den Toren Wiens: Die Seeschlacht in Langenzersdorf
(c) Hannah Gruber

Erst nachdem ich wusste, dass ich heuer für den kinderinfo-Blog über die Seeschlacht schreiben werde, bin ich das erste Mal um den See herumspaziert und habe mir das gesamte Gelände angesehen. Der große Spielplatz im hinteren Teil ist sehr schön gelegen und vielleicht wechseln wir irgendwann mal unseren Stammplatz. Genügend schöne Alternativen gäbe es jedenfalls!
Übrigens: Nach 17 Uhr ist der Eintritt zur Seeschlacht für alle immer gratis, sodass ihr euch den Eintritt spart, wenn ihr ganz gemütlich am späten Nachmittag kommt. Ein Ausflug nach Langenzersdorf lässt sich auch mit einem Heurigen in der Umgebung schön verbinden. Welche Heurigen in Langenzersdorf gerade offen haben, seht ihr gleich am Eingang.

Die Jausenstation bietet übrigens auch Frühstück an und an manchen Abenden wird gegrillt, z. B. auch frischer Fisch. Auf der Webseite, die von der Jausenstation betrieben wird, erfahrt ihr, wann es Veranstaltungen oder besondere Events für Kinder gibt.

Erholungsgebiet Seeschlacht

Badespaß vor den Toren Wiens: Die Seeschlacht in Langenzersdorf
(c) Hannah Gruber

Alleestraße 85, 2103 Langenzersdorf
Eintrittspreise:
1. Mai bis 15. September (9:00 bis 17:00 Uhr):
Tageskarte: € 6
Halbtageskarte ab 13:00 Uhr: € 4
Saisonkarte: € 46
Für Kinder und Jugendliche unter 17 Jahre, Menschen mit Behinderung, Präsenz- und Zivildiener mit Ausweis Eintritt frei.
Für Schüler_innen ab 17 Jahre, Studenten_innen unter 26 Jahre, Lehrlinge und Pensionist_innen ab dem 60. Lebensjahr mit Ausweis Halbpreis.
Fotos © Hannah Gruber

Noch mehr Naturbadeplätze gibt’s hier. Spielplätze, Ausflugstipps oder DiY-Bastelideen: Dies und noch mehr findet ihr unter den Schlagworten im kinderinfo-Blog.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.