Fasten einmal anders

Ich finde fasten bzw. für einen bestimmten Zeitraum etwas zu reduzieren eine sehr gute Methode, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Die Fastenzeit hat wieder begonnen. Da ich Rituale sehr gerne mag, nutze ich die nächsten 40 Tage, um etwas in meinem Leben zu reduzieren.  Nach den Weihnachtskeksen, Festessen und Faschingskrapfen würde sich der Verzicht auf Zucker o. ä. anbieten. Aber ganz ehrlich: Als berufstätige Mutter brauche ich einfach Zucker als Belohnung oder als Energieschub. Aus diesem Grund und weil mir der Gedanke sowieso schon länger im Kopf herumspukt, werde ich Smartphone fasten.

Medienfasten

Der Medienkonsum meiner beiden Kinder ist mir sehr wichtig. Ich möchte nicht, dass sie in ihrem Alter bestimmte Medien nutzen und andere wiederum nur sehr eingeschränkt. Geht es um meinen eigenen Medienkonsum, bin ich da schon großzügiger. Ganz besonders hinsichtlich der Nutzung meines Smartphones fürs Surfen, Lesen, E-mailen, Social Media, Fotografieren und Telefonieren. Da Kinder bekanntlich am meisten durch Nachahmen und Imitieren lernen, reduziere ich meine Smartphone Zeit für die nächsten 40 Tage. Gleichzeitig maximiere ich meine Medien freie Zeit.

Ein paar Tipps fürs Fasten:

  • Gedanklich konzentriere ich mich auf das Maximieren meiner Smartphone freien Zeit. Also ich denke weniger in Richtung, jetzt darf ich nicht.
  • Es gibt festgelegte freie Zeiten und Smartphone Zeiten. Das ist wegen meiner Arbeit und aufgrund Social Media-Aufgaben im Rahmen meiner ehrenamtlichen Tätigkeiten notwendig.
  • Wichtige Nummern wie Kindergarten etc. bekommen einen eigenen Klingelton, sodass ich auch in den freien Zeiträumen im Notfall erreichbar bin.
  • In den freien Zeiten ist mein Telefon nicht bei mir in der Hosentasche oder so, sondern liegt im Regal. So kann ich es im Notfall hören. Aber für sonstigen Schnickschnack bin ich nicht erreichbar.
  • Fotos mache ich wieder mit meiner Digitalkamera.

Weitere Möglichkeiten, anders zu fasten

Wenn man etwas reduziert, maximiert man meistens dafür etwas anderes. Medienfasten spricht euch nicht an? Wie wäre es mit Schimpffasten oder auch Stressfasten? Die Schimpfzeiten oder das tägliche Arbeits- bzw. Stresspensum reduzieren und die Spaßzeit mit den Kindern verlängern. Das kann bedeuten, jeden Tag 30 Minuten mehr gemeinsame Spielzeit. Es kann aber auch bedeuten, etwas für sich selbst zu tun zum Beispiel jeden Tag 1/2 Stunde ganz bewusst für Entspannungsübungen, einen Spaziergang oder ähnliches zu nutzen.

Tipps für die Stressreduktion findet ihr in unserem blog übrigens unter Wohlfühlen. Spiel- und Bastelanregungen für die gemeinsame Zeit mit den Kindern findet ihr unter DIY. Anregungen für gemeinsame Ausflüge findet ihr im blog und bei unseren Infos A-Z.

reg

Titelbild © Miguel Dieterich

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