Eierfärben mit Naturmaterialien

Ich wollte das schon immer mal ausprobieren und jetzt mit Kindern habe ich auch die nötige Motivation dazu. Im Vorfeld habe ich viele verschiedene Rezepte gelesen und diese Varianten mit Hilfe meiner älteren Tochter (3 J.) ausprobiert.

Rotbraune Eier:

  • Zwiebelschalen von 4 roten und 2 braunen
  • ca. 1 1/2 l Wasser
  • kräftigen Schuss Essig
  • Eier
  • Blätter
  • Seidenstrumpf und Faden
  • Gummiringerln

Zwiebelschalen in einen Topf geben, mit Wasser bedecken, den Essig dazu geben und zum Kochen bringen.

In der Zwischenzeit die Eier nass machen, damit die Blätter besser haften und man den Strumpf zum Fixieren besser überziehen kann. Ich hab die Blätter noch zusätzlich mit Wasser betupft, damit sie nicht so leicht verrutschen.

 

 

 

Ein Stück vom Strumpf abschneiden, spannen und übers Ei ziehen bzw. das Ei einhüllen. Den Strumpf mit dem Faden zumachen. Das klingt vielleicht etwas nach Murgserei, war aber ganz einfach und murgsfrei 🙂

Bei einem Ei hab ich nur ein Gummiringerl verwendet, bei einem anderen Blätter und Gummiringerl und bei den restlichen nur Blätter.

 

 

Wenn das Färbewasser kocht die rohen eingepackten Eier in den Sud legen und 10 Minuten mitkochen lassen. Dann vom Herd nehmen und nachziehen lassen. Ich hatte ein Ei ohne Socke im Sud und konnte so die Farbintensität sehen. Meine Eier haben noch ca. 1 Stunde nachgezogen, bevor ich sie herausgenommen habe.

 

 

Der Moment, in dem man sie auspackt, ist super. Ich war total gespannt, wie sie ausschauen werden und bei jedem Ei völlig entzückt vor Freude. Aus diesem Grund habe ich am nächsten Tag noch gleich gelbe und orange Eier gemacht. Anleitungen für weitere Farben findet ihr dem Infoblatt der Umweltberatung

Fazit: Die Ergebnisse gefallen mir sehr gut. Für meine 3-Jährige war das zu langwierig, schwierig und nicht wirklich passend. Für ältere Kinder kann ich mir das jedoch sehr gut vorstellen.

 

 

Lust auf Kreativ sein, Landart oder Basteln? Schaut bei DiY in unseren Blog, da findet ihr Anregungen zum Nachbasteln.

Oder lieber ganz was anderes?
Ob Hohe Wand, Anninger oder Mostalm. Wenn ihr gerne in der Natur seit, dann schaut euch doch unsere Wanderbeiträge hier im Blog an.

 

BriG

reg

Fotos © Claudia Regan

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