Minigolf – Gratis schnuppern für Kinder

Geht ihr manchmal Minigolf spielen? Ich bin sozusagen auf einem Minigolfplatz aufgewachsen. Daher hatte ich über viele Jahre ein gestörtes Verhältnis zu diesem Sport. Wenn man als Jugendliche sämtliche Sommer dort arbeitend verbringt, das kann leicht geschehen. Aber im Laufe der Zeit hat sich meine Einstellung geändert. Dies lag hauptsächlich daran, dass wir bei Familienevents immer wieder Minigolfspielen gegangen sind. Das war deswegen naheliegend, weil es ein Sport ist, der für all die unterschiedlichen Altersgruppen gut möglich war. Außerdem ist Minigolfspielen ein ziemlich fairer Sport: Da haben alle eine gute Chance, wenn sie den Schläger halten, den Ball treffen und das Ziel fixieren können. Dass dabei nicht unbedingt die Erwachsenen besser abgeschnitten haben, ja nicht einmal die, die schon mehrmals gespielt hatten, hab ich immer wieder erlebt.

Minigolf – was ist das?

Bahnengolf ist die offizielle Sammelbezeichnung für z. B. Minigolf, Miniaturgolf, Sterngolf und Filzgolf. All diese Varianten sind im Prinzip die kleinere Variante des Golfens, deswegen nennt man es meist Minigolf. Ähnlich wie beim Golf spielen muss man auch hier mit einen Schläger einen kleinen Ball an Hindernissen vorbei in ein Loch befördern. Doch anders als beim Golfplatz wird hier auf befestigten Bahnen gespielt, die aus Beton, Eternit oder eben Filz bestehen können. Auf den 18 Bahnen sind unterschiedliche Hindernisse eingebaut, die es manchmal gar nicht so einfach machen, den Ball in das Loch zu befördern. Diese Hindernisse können ganz unterschiedlich sein, wie überhaupt die Minigolfplätze unterschiedlich wirken können.

Und so wird es gespielt

Für ein Minigolfspiel werden alle Bahnen von allen Mitspieler_innen meist der Reihe nach gespielt. Dabei zählt man, wie viele Schläge man braucht, um den Ball ins Loch zu befördern. Es gibt auch Strafpunkte z. B. wenn der Ball die Bahn verlässt, oder man nach neun Versuchen noch nicht erfolgreich war. Die Anzahl, also maximal 10 und mindestens ein Schlag, werden auf Kärtchen eingetragen, die man bei der Schlägerausgabe bekommt, ebenso wie einen Stift. Da man mit dem Eintritt auch die Schläger und Bälle bekommt, müsst ihr auch nichts mitnehmen, aber selbstverständlich könnt ihr euren eigenen Schläger auch mitbringen.

Wenn die Gruppe zu groß ist, kann es ganz schön lange dauern, bis alle eine Bahn erfolgreich gemeistert haben. Um das Warten zu verkürzen, teilen wir uns dann in zwei oder drei Gruppen auf und starten an unterschiedlichen Bahnen. Die Bezeichnung Sterngolf kommt daher, weil eine Bahn einen Stern aufweist, bei welcher das Loch erhöht liegt und somit eine besondere Schwierigkeit darstellt.

Wie Bogenschießen oder Billiard ist Minigolf ein Geschicklichkeitsspiel und zählt zu den Präzisionssportarten. Doch wenn ihr nicht wirklich oft geht, dann sind meiner Erfahrung nach meist die Unterschiede zwischen Erwachsenen und Kindern meist nicht vorhanden. Wie ihr den Schläger halten sollt und worauf es sonst noch ankommt erfahrt ihr bei den Tipps vom Österreichischer Bahnengolf Verband. Die haben auch eine Liste von vielen Minigolfanlagen erstellt. Weitere Adressen findet ihr beim Wiener Bahnengolfverband. Schöne Plätze beschreibt Marie Amenitsch hier.

XTRA TIPP

Immer wieder gibt es auch mit der Kinderaktivcard ermäßigte Spielmöglichkeiten in Wien z. B. im Juni Mittwochs im 21. Bezirk oder Donnerstag im 10., Bezirk). Aber auch im Sommer können eure Kinder ab acht Jahren mit dem Wiener Ferienspiel Mittwochs gratis spielen.

Noch mehr Infos von der Kinderinfo

Welche Bewegungsmöglichkeiten gibt’s im Park oder welche Sportart passt zu meinen Kind? Aber auch Adressen für Schwimmkurse, Tipps fürs Feste feiern mit Kindern, Spielplatz- oder Badetipp: Dies und noch viel mehr haben wir im Kinderinfo-Blog und dem Downloadbereich der WIENXTRA-Kinderinfo zusammengetragen.

BriG
Fotos (c) Brigitte Vogt

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