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Schwimmen in der Lobau – Dechantlacke

Die Dechantlacke ist ein schönes, klares Naturgewässer, herrlich zum Schwimmen und die Seele baumeln lassen. Sie liegt in der Lobau, und ist dennoch gut zu erreichen. Vom Parkplatz beim Nationalparkhaus (Dechantweg 8), wo es auch einen Spielplatz gibt, ist es ein Fußweg von ca. 15 Minuten, vom der 92B Busstation Biberhaufenweg sind es etwa 20 Minuten.

Wie schaut es dort aus?

Schon der Weg dorthin durch den ruhigen, schattigen Auwald ist entspannend. Ein Geheimtipp ist die Dechantlacke nicht mehr und die beliebtesten Stellen sind daher oft schon um 10 in der Früh vergeben, manche scheinen überhaupt Fixplätze zu sein, auf die es schon ein Gewohnheitsrecht gibt. Die meisten Menschen an der Dechantlacke genießen das Schwimmen ohne Badebekleidung und es gibt immer wieder Hunde, die sich voll Freude ins Wasser stürzen. Infrastruktur in Form von WCs oder Imbisstand wird man hier nicht finden, stattdessen erwartet euch wilder Auwald zum Spielen, Fische, die ihr im klaren Wasser gut sehen könnt, manchmal eine Schlange, die sich abkühlt und natürlich Gelsen, die sich besonders in den Abendstunden des Lebens freuen.

Schwimmen in der Dechantlacke

Die Dechantlacke selbst ist verwinkelt, schlängelt sich fast wie ein ruhiger Fluss mal hierhin, mal dahin. Dadurch gibt es immer wieder andere Perspektiven, unterschiedliches Ufer und versteckte Ecken, wo man es sich gemütlich machen kann. Vereinzelt gibt es kleine Wiesenstücke, dann wieder ist der Uferstreifen eher eng und mit grobem Kies belegt, an einer Stelle reicht ein Steg aus Baumstämmen weit ins Wasser hinein und an einer anderen Stelle hat jemand eine schöne Terrasse am Ufer angelegt. Am besten legt ihr eure Sachen am erstbesten Platz ab und erkundet dann den See. Vielleicht findet ihr dann ja ein Plätzchen, dass für eure Bedürfnisse noch idealer ist.

Was es hier so besonders macht

Fein finde ich hier, dass es ganz unterschiedliche Distanzen zum Schwimmen gibt, je nachdem welches Ufer man anpeilt. Das hat die Kinder oft angesteckt immer weiter und noch ein bisschen weiter zu schwimmen. Der Auwald selber ist einfach ein großer Abenteuerspielplatz: Wenn man Kinder lässt, können sie dort ganze Tage spielen und die Zeit vergeht wie im Flug. Ob ein Gehege anlegen, Fische fangen, Holzstangenzelte, Biberdämme bauen oder mit Moos und Blättern Wichtelwälder anlegen – alles ist möglich. Die Phantasie wird angeregt durch das, was schon hier ist und dann muss man wiederkommen, um weiter zu spielen. 😉

Welche Umgebung findet ihr oder eure Kinder besonders anregend? Wo oder was habt ihr am liebsten gespielt?

BriG
Fotos © Brigitte Vogt

 

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