Einmal Paradies und zurück

Das Areal des ehemaligen Kinderfreunde-Heims “Paradies” ist ein Naherholungsgebiet im 14. Bezirk. Es hat mich ein bisschen an einen verwunschenen Ort erinnert: Tor und Steintreppen beim Eingang,  blühenden Veilchen, Himmelschlüssel und Primeln. Es riecht nach Bärlauch, die Vogel zwitschern und man hört den Wind rauschen. Im Hintergrund, ganz leise, kann man noch ein wenig Stadt wahrnehmen.  Irgendwie ist es paradiesisch. Der Wald hat etwas uriges, eignet sich hervorragend zum Waldzwerge suchen, Wichtelhäuschen bauen und Feen spielen.

Wir waren mit unseren beiden Kindern 3 1/2 Jahre und 1 Jahr mit dem Kinderwagen unterwegs. Der Kinderwagen ist nur bedingt praktisch, weil es bergauf und bergab geht. Eine Tragehilfe wäre praktischer gewesen. Man ist flexibler und kann die kleinen spannenden Dinge im Wald besser entdecken. Das Wegenetz ist gut ausgebaut und mit einem sportlichen Kinderwaren gut befahrbar.

Abgesehen von Wald und Wiese gibt es Sitz- und Jausen-Möglichkeiten, eine wunderschöne, abschüssige Liegewiese mit einigen Schattenplätzen und einen Waldspielplatz. Wir waren ca. 3 Stunden dort und haben abgesehen von einer anderen Familie niemanden getroffen. Ich weiß nicht, ob  sonst mehr los ist. Wir haben diese Ruhe und Verlassenheit als Ausgleich zum Trubel in der Stadt sehr genossen.

Das Areal des ehemaligen Kinderfreunde-Heims “Paradies” ist öffentlich sehr gut erreichbar.

Anreise: Von der U4 Station Hütteldorf kann man entweder 2 Stationen mit dem Bus oder auch zu Fuß hinlaufen. Wir sind mit dem Bus bis zur Station Freyenthurmgasse/Huttelbergstraße gefahren. Die Station ist nur ein paar Schritte vom Eingang entfernt.

Wer Lust auf Kultur hat findet ganz in der Nähe das Ernst Fuchs Museum.

Naherholungsgebiet Paradies
14., Hüttelbergstraße/Freyenthurmgasse (Bushaltestelle)

reg

Fotos © Claudia Regan

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