Ostereierbasteln mit Kindern

Ob ihr lieber selbst ausgeblasene Eier verwendet oder Plastik- oder Syroporeier, Ostereierbasteln gehört einfach dazu. Hier stellen wir euch fünf verschiedene Arten vor, wie ihr Eier mit Kindern schmücken könnt. Manche davon sind schon für die Kleinen geeignet, andere erfordern mehr Fingerfertigkeit und sind daher eher etwas für ältere Kinder.

Ostereierbasteln mit jungen Kindern

Sehr schöne Ostereier hat meine Kollegin mit ihrer Tochter mit Seidenpapier und Filzstiften gestaltet. Eine Schritt für Schritt Anleitung dazu findet ihr hier. Für das Eierbasteln mit jungen Kindern sind meist Plastik- oder Styropor-Eier einfacher zu verwenden, da die nicht zerbrechlich sind. Wenn ihr allerdings größere Eier nehmt, wie z. B. Gänse- oder Straußeneier, so sind deren Schalen schon wesentlich stabiler. Wie ihr Eier ausblasen könnt, beschreiben wir hier. Manchmal haben wir die Eier auf einen Holzspieß z. B. Schaschlick-Spiesse gegeben, damit kann man das Ei besser halten, während die Kinder es schmücken.

Ostereier bekleben

Eine Abwandlung von den Seidenpapiereiern ist das bekleben mit bunten Papierstreifen. Diese Technik haben wir im Kindergarten kennengelernt. Dafür benötigt ihr Plastik-Eier, Leim, ein Schüsselchen und bunte Klebestreifen. Wenn ihr einen Schredderer habt, dann ist das die ideale Breite sonst könnt ihr Buntpapier zusammen schneiden oder auch Zeichnungen recyceln.

So geht’s

Den Leim löst ihr in etwas der gleichen Menge Wasser auf und bestreicht das Ei damit. Dann kleben ihr die Papierstreifen auf. Nachdem die erste Schicht getrocknet ist, macht ihr mit einer weiteren Schicht weiter. Dies tut ihr so lange, bis ihr mit dem Ergebnis zufrieden seid.

Ostereier in Glitzer oder bunten Sand tauchen

Auch diese Idee der selbst geschmückten Eier haben die Kinder aus dem Kindergarten mitgebracht. Dafür benötigt ihr wieder Plastik-Eier, Leim, ein Schüsselchen und noch bunten Glitzer oder Sand. Hier haben wir das Ei Scheibe um Scheibe mit Kleber bestrichen und in den Glitzer oder Sand getaucht. Am Besten geht es mit kleinkörnigem Glitzer oder Sand.

Acrylfarbenspiele für knallbunte Ostereier

Noch ein Tipp aus dem Kindergarten. Hier wurden die Plastikeier mit leuchtenden Acrylfarben bemalt. Auch wenn die einzelnen Eier vielleicht ein wenig chaotisch aussehen, so finde ich ergibt das einen wunderschönen fröhlichen knallbunten Osterzweig. Wenn ihr die Eier mit Filzstiften oder auch mit Buntstiften bemalt, ergeben sich daraus ganz andere Stimmungen, die auch sehr schön sein können. Hier haben wir eher Kritzeleierbemalungen, aber selbstversständlich sind auch einfache Kinderzeichnungen sehr nette und bleibende Erinnerungen.

Ostereier – Basteln mit älteren Kindern

Je ausgeprägter die Fingerfertigkeit der Kinder wird, je geübter sie sind, desto herausfordernder können auch die Bastelanforderungen werden.

Ostereier mit Glasmalfarbe bemalen

Darauf sind wir durch Zufall gekommen. Ich hatte Glasmalfarbe geerbt, die schon sehr lange herumstand und in Gefahr lief, auszutrocknen. Da sie einfach wunderschön leuchtet hatten wir die Idee, dies auf Eiern auszuprobieren. Wir haben die Farbe in kleine Behälter gelehrt und dann die Eier eingetaucht. Das ist eine ziemlich Farb-intensive Sache, daher würde ich eher Wasser- oder verdünnte Acrylfarben dafür empfehlen. Außerdem haben wir mit Styropor-Eiern experimentiert. Die Struktur des Styropors kommt dabei durch, aber ich finde es ist auch sehr nett geworden. Wir haben wie aufgehängt trockenen lassen, weil das liegende Ei sonst angeklebt wäre. Zum Aufhängen der Eier haben wir einen dünnen Draht genommen und so über eine Stricknadel gebogen, dass sich eine Schlaufe ergab. Diese Schlaufe steckten wir in die Eier und haben es mit der Heißklebepistole fixiert, damit er gut drinnen hält.

Ei mit Brief

Wie wäre es mit einen Ei mit einem Brieflein? Eine sehr einfache Methode, die ich bei Carina gefunden habe. Dazu benötigit ihr: .

  • ein ausgeblasenes Ei
  • eine Schere
  • einen Stift
  • einen Streifen Papier
  • eine Stricknadel oder ein Schaschlikspieß
  • eventuell ein Maniküregerät oder ein Multifunktionsgerät zum Fräsen und ein Nasen-Mund-Schutz und eine Brille
  • eventuell zwei kleine Gummiringerln und
  • ein Band zum Aufhängen

So bastelt ihr ein Ei mit einem Brieflein

  • Zuerst müsst ihr eines der Löcher erweitern. Wir haben dazu ein Maniküregerät verwendet, mit dem das einfach ist und gut funktioniert. Verwendet dazu einen Nasen-Mund-Schutz und eventuell eine Brille, damit euch keine Splitter verletzen können. Wenn euch die Haut stört, die manchmal noch zu sehen ist, dann könnt ihr diese mit einer Lösung mit Hygienereiniger entfernen. Wie genau das geht, könnt ihr hier nachlesen.
  • Als nächstes gestaltet ihr das Brieflein: Ich finde, dass sich da von den Kinder selbst gezeichnete Osterhasenbilder ausgezeichnet eignen, aber es kann natürlich auch ein Text sein. Das Brieflein sollte dabei nicht größer sein, als das Ei lang ist, da es ja darinnen verschwinden soll. Passt die Größe am besten zuerst an, damit ihr nicht das Bild zerschneiden müsst.
  • Dann wird das Bild oder der Text zusammengerollt. Dafür haben wir eine Stricknadel genommen und das Brieflein drum herumgewickelt. Das geht gut und macht eine schöne kleine Briefrolle.
  • Diese Briefrolle wird dann in das Ei geschoben. Wer mag, kann so wie wir innen ein Band dazugeben, an dem es aufgehängt wird. Wir haben es auch noch mit zwei kleinen Gummis umwickelt, aber das ist nicht wirklich notwendig.
  • Wir haben Carinas Anregung übernommen und nur “Glücksei” draufgeschrieben. Aber natürlich kann das Ei mit Brieflein auch ganz individuell bemalt oder geschmückt werden.

Ostereier fräsen

Schwieriger ist das Bohren oder Fräsen von Ostereiern. Dazu benötigt man nicht nur eine hohe Frustrationstoleranz, da meist einige Eier kaputt gehen, sondern auch Werkzeug. Was genau ihr braucht und wie das geht könnt ihr in diesem Beitrag nachlesen.

Ob Ostertischdecke oder marmorierte Ostereier: Noch mehr Osterbasteleien findet ihr im Kinderinfo-Blog unter DIY.
Viel Freude beim Ostereier-Basteln! Und frohe Ostern!

BriG
Fotos (c) Brigitte Vogt

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