Weihnachtstipps für getrennte Familien

Weihnachten wird als Familienfest schlechthin vermarktet – nicht nur für getrennt lebende Eltern ist das oft ein anstrengendes Fest. Wenn man sich gerade “frisch” getrennt hat, ist es noch schwieriger. Man kann weder so weiter tun wie bisher, noch hat man schon was Neues, Passendes, Stimmiges gefunden.

Was mir gut getan hat, war die Ermutigung nicht an idealisierten Bildern festzuhalten. Findet euer eigenes Fest, eigenwillig, ungewöhnlich oder auch ganz normal, vor allem passend zu euch! Nehmt euch Zeit, euren Bedürfnissen nachzuspüren.

Habt den Mut, in einer Umbruchssituation nicht mit fertigen Lösungen aufwarten zu müssen. Plant, wann immer möglich, auch bei besprochenen Varianten Spielraum ein – “So haben wir das geplant, aber wenn es für jemanden zu belastend ist, dann werden wir es ändern.” Schließlich geht es im Leben immer wieder darum, sich mit der jeweiligen Situation zu arrangieren. Wien schon John Lennon sagte: “Life is what happens to you while you’re busy making other plans.”

Bleibt euch gegenüber freundlich, auch dann, wenn ihr Sachen gemacht habt, die unnötig oder wenig hilfreich waren. Grämt euch nicht, sondern lernt aus den Fehlern, schließlich ist für die meisten eine Trennung nicht Alltag, den wir routiniert bewältigen. Da passieren Fehler, auch Erwachsenen. Die Enttäuschung oder Wut der Kinder aushalten und ihnen mit Verständnis begegnen, das hilft ihnen ein bisschen. Und nicht vergessen: vielleicht ist das der ultimative Tiefpunkt, aber es wird besser. Spätestens mit dem neuen Jahr 🙂 .

BriG

Foto © Brigitte Vogt

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