Lange Autofahren – die Herausforderung für unsere Nerven

Lange Autofahrten mit Kindern können ganz schön anstrengend werden. Ich weiß, wovon ich spreche! Ich kann mich noch lebhaft an eine schreckliche Fahrt von Wien nach Tirol erinnern. Unsere Kleine schlief bald nach dem Start gemütlich in ihrem Maxi Cosi ein. Dann stauten wir durch Wien und die Westautobahn entlang und spätestens ab Linz haben wir gefühlt mehr Zeit auf Parkplätzen, Wiesen und in Restaurants verbracht als fahrend, weil die Kleine einfach nicht mehr im Kindersitz liegen wollte. Unglaublich zehrend als Mutter die Alleinunterhalterin für eine Einjährige zu geben…

Erst versucht man es noch mit Ablenkung:

  • Spielzeug, Rasseln, Puppen,
  • Lieder
  • Grimassen

Aber vielleicht ist auch was:

  • Hunger oder Durst – also her mit Trinken und Essen
  • oder Zahnschmerzen – also her mit all den Zahngeschichten-Unterstützungen

Doch wenn das Quengeln nicht mehr aufhört, der Schweiß in Strömen fließt, dann bleibt nur das Stehen bleiben, raus aus dem Sitz nehmen, vielleicht mal Wickeln und auf einen Kaffee gehen – und das halt immer wieder.

Mir kommt immer noch das Gruseln, wenn ich an diese längste Fahrt meines Lebens denke. Gleich nachher haben wir einen Kindersitz gekauft, indem sie sitzen konnte. Ab diesem Zeitpunkt habe ich die Fahrten irgendwie als entspannter in Erinnerung. Aber eins ist ganz klar: wenn sie erstmal reden können, dann wird alles umso leichter!

Was ihr im Vorfeld bedenken könnt, das findet ihr auf unserem Infoblatt zum Thema sowie hier. Vielleicht habt ihr ja auch einen Tipp, was bei euren Kindern funktioniert hat?

BriG
Foto © Brigitte Vogt

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