Wandern mit Kindern – Spaziergeh-Spiele

Oder wie bekomme ich Kinder dazu, mehr als 2 Meter zu laufen.

„Mama/Papa tragen“ ein 2-Wort-Satz, den die Kinder rasch beherrschen und gerne benutzen. Oft reichen wenige Meter und schon werden kleinere Kinder quengelig, setzen sich nieder oder strecken ihre Arme hinauf („mitleidiger Blick“ inklusive ;-)). Als Mutter von zwei Kindern spreche ich aus eigener Erfahrung und weiß, wie schwer selbst kleinere Kinder werden können, wenn man sie länger trägt.
Wir haben daher einige Spiele auf Lager, die einen Spaziergang zum Erlebnis machen und so die Kinder motiviert, auch längere Strecken zu laufen.

Von Station zu Station
Ideal für Routinestrecken (z.B. Kindergarten, Schule) mit einigen, interessanten Fixpunkten. So ist auf unserem Weg in den Kindergarten eine Feuerwehrstation, wo wir erst einmal in den Hof hineinsehen und nachschauen, ob die Feuerwehrautos auch schon munter sind. Dann noch eine Baustelle, die inspiziert werden muss, und schon sind wir im Kindergarten.

Suchspiel
Wir suchen bestimmte Dinge. Rote Autos, Ampeln, Mistkübel, etc müssen „unbedingt“ gesucht und gefunden werden. Ältere Kinder können hier auch mitzählen – wer am Schluss die meisten Dinge gefunden hat, gewinnt.
Das Suchspiel kann auf Verkehrszeichen und Verkehrssituationen ausgeweitet werden: Wer findet die meisten Verkehrszeichen und was bedeuten sie? Wie verhalte ich mich bei Ausfahrten, Kreuzungen, … richtig?

Abschleppdienst
Ideal wenn das Kind einen Rucksack trägt: Der Erwachsene hält sich hinten am Rucksack oder am Brustgurt vorne (leicht) fest.  So kann man entweder Zug, Abschleppwagen oder Pferd mit Kutsche spielen. Wenn genug Zeit ist, können auch noch Haltestationen eingebaut werden.

Schatten springen
Ideal für sonnige Tage und bei breitem Gehsteig: Man versucht, in den Schatten des anderen zu springen und der andere versucht natürlich, das zu verhindern.

Roboter lauf!
Einer spielt den Roboter, der andere steuert. Leider bleibt der Roboter immer wieder stehen und muss mit Tippen auf die Hand zum Laufen gebracht werden. Ideal für Kinder, die gerne nur einige Meter laufen und dann stehen bleiben.

Dieser Beitrag ist Teil des Nachhaltigkeitsprojektes „Gutes Leben“ vom Katholischen Familienverband der Erzdiözese Wien.

Gastbeitrag von Mag. Antonia Indrak-Rabl
Foto © Katholischer Familienverband

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