Neujahrsvorsätze – planen was man will, statt was man lassen soll

Seit ein paar Jahren, eigentlich seit die Zeit mit Kindern, Jobs, Weiterbildung und Ehrenamt dichter wurde, nehme ich mir eine sowieso nötige Zugfahrt nach Hause für meine Neujahrspläne vor.

Da sitze ich dann mit einem Stift und überlege mir, was ich in diesem Jahr erleben möchte. Da geht es um Sachen wie Sonnenaufgänge, Bergtouren, Kreativ-Geschichten, Kajakfahrten, Nächte im Zelt oder gleich im Freien – z.B. unbedingt die  Sternschnuppen im August einplanen! Da geht es um Herausforderungen, die ich angehen will oder FreundInnen, mit denen ich Zeit verbringen will.
Da geht es um lauter schöne Dinge, die ich machen will, die mein Leben bereichern.

Manches davon mit anderen, manches ganz allein für mich.

Franzi Winter zugeschnittenDie Sachen, für die ich mich entscheide, die wandern dann in meinen Kalender. Ganz hinten gibt es Seiten, die dafür Platz haben. Die überklebe ich mit buntem Papier, damit leicht zu finden sind. Da schreib ich die Pläne hinein. Und immer wieder ertappe ich mich dabei, wie ich darin blättere, ergänze, lese, meinen Terminkalender mit Sachen aus dieser Liste fülle.

Was für ein Gewinn! Weil es eine Liste ist, die ich nicht abarbeiten muss, von der jedes einzelne Element mein Leben bereichert und mich glücklich macht. Solche Listen haben eine psychologische Sogwirkung – was man da drauf schreibt, wandert eher in den Kalender und  geschieht dann auch. 🙂
Also versucht es doch auch mal.

BriG

Foto © Brigitte Vogt

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