Panozzalacke

Panozzalacke – Baden in der Lobau

Gastbeitrag von Maria Stöffelbauer, wienXtra-kinderinfo

Ziemlich versteckt und trotzdem alles da – die Panozzalacke ist ein beliebter Naturbadeplatz mitten in der Lobau. Mit dem Rad, mit dem Auto (Parkplatz Panozzalacke) und öffentlich (92B
Richtung Ölhafen, Station Panozzalacke oder Lobgrundstraße) und dann ein Stück zu Fuß, kann die Lacke gut erreicht werden. Der Bereich vor dem Wasser ist ab Mittag zwar durchwegs sonnig, dahinter beginnt jedoch die Lobau und es befinden sich einige schattige Plätze ein paar Meter weiter.

Plantschen in der Panozzalacke

Das Wasser ist anfangs sehr seicht und wird dann immer tiefer. Man hat viel Spielraum zum Plantschen und Geübte können von einem Ufer zum anderen schwimmen, wobei das gegenüberliegende Ufer keinen Ausstieg hat. Die Lacke ist auf allen Seiten begrenzt, so kann man sich mit Schwimmnudel, Schwimmmatratze oder Wasserball sorglos übers Wasser treiben und die Seele baumeln lassen. Zwar ist gleich hinter der Lacke die Straße und auch Zuggleise sind dort, der Lärm ist aber überhörbar, da Bäume und Büsche die Lautstärke dämpfen. Schon etwas lauter sind da die Güterzüge, die fahren aber eher selten vorbei und wenn, dann sind sie auch eine kleine Attraktion, denn man sieht sie durch das Blätterwerk durchrauschen. Wir raten dann gerne, welche Waren der Zug gerade transportiert.

Abkühlung und Natur

Einige Sitzbankgruppen laden dort zum Jausnen ein. Wer keine Jause mit hat und trotzdem hungrig oder durstig ist, findet rechts einen fünf-Schritte-langen Weg hoch und eine Imbissbude mit Sitzbänken. Dort gibt es kleine warme Speisen, Getränke und Eis. WCs gibt es auch ganz in der Nähe.

Was ich an der Panozzalacke total fein finde: Die Kinder können dort pritscheln und ich kann meine Runden schwimmen. Außerdem lädt die Lobau rundherum zum Entdecken und Spielen ein. Eine große Wiese zum Herumtollen ist auch ganz in der Nähe. Kein Wunder, dass die Panozzalacke bei Familien sehr beliebt ist. Da Hunde dort erlaubt sind, herrscht manchmal reger Betrieb an großen und kleinen Vierbeinern.

Maria Stöffelbauer, wienXtra-kinderinfo
Fotos ©  Maria Stöffelbauer

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