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Teilen, Tauschen, Mehrfach nutzen – Zero Waste für Fortgeschrittene

Zero Waste, Plastikfrei, Minimalismus. Ich find diese Strömungen in Richtung Nachhaltigkeit wirklich spannend. Manche Anregungen davon sind auch ganz einfach umzusetzen. Andere sind schon wesentlich schwieriger, benötigen mehr Engagement, bedeuten mehr Aufwand. Das dann auch regelmäßig zu machen ist nicht so einfach. Besonders wenn wir eine Familie zu versorgen haben, vielleicht auch noch als Alleinerzieher_in. Trotzdem hab ich mich für ein paar zeitaufwendige Dinge entschieden, einfach weil mir Nachhaltigkeit wichtig ist.

Das hab ich in der letzten Zeit ausprobiert:

Zero Waste – 5 Tipps, wie ihr Müll vermeiden und nachhaltiger leben könnt:

  1. Foodsharing
    Ich hab es bei einer Kollegin kennengelernt und dann selbst ausprobiert. Das ist schon aufwendiger, als einfach einkaufen zu gehen. Dafür lern ich interessante Leute kennen, teile mehr und gestalte meinen Speiseplan flexibler und kreativer. Außerdem wird mir nicht mehr so viel Essen schlecht, weil ich es rechtzeitig in einen Fairteiler bringe.
  2. Wurmkiste

    Wurmkiste
    Wurmkiste (c) Brigitte Vogt

    Ich hab einen grünen Daumen. Daher hat mich kompostieren immer gereizt, aber in der Stadt ist das nicht so einfach. Die Wurmkiste war die Lösung. Die ist nicht ganz einfach, muss gehegt und gepflegt werden. Liefert manchmal Fliegen statt Wurmtee. Aber irgendwie finde ich noch immer, dass sie eine gute Lösung für’s Kompostieren in der Stadt ist.

  3. Unverpacktes einkaufen
    Verpackungsmaterial hat in den letzten 10 Jahren sehr zugenommen. Darauf schon beim Einkauf zu achten, spart viel Müll. Mit der eigenen Tasche einkaufen zu gehen, am Markt oder im Bioladen einzukaufen, geht relativ einfach. Für Ambitionierte gibt es in Wien mittlerweile 4 Unverpacktläden, wo man auch Nudeln, Frühstücksflocken oder Deo unverpackt bekommt.
  4. Konsum hinterfragen
    Brauch ich das wirklich? Wie viele davon habe ich schon? Wie oft werde ich es verwenden? Solche Fragen helfen, den Konsum zu hinterfragen. Und am wenigsten Arbeit haben wir mit jenen Dingen, die wir erst gar nicht in unsere Wohnung bringen.
  5. Second Hand
    Viele Sachen gibt es auch gebraucht, das ist nicht nur billiger sondern auch umweltfreundlich. Das gilt auch umgekehrt: Kleidung, Bücher oder Spielsachen – wegwerfen ist nicht nötig. Auch wenn wir es nicht glauben, direkt neben uns sind Menschen, die sich darüber freuen und eine ganze Menge kann recycelt werden.

Teilen, Tauschen, Mehrfach Nutzen – Nachhaltigkeit ist uns wichtig. Noch mehr Beiträge zum Thema findet ihr hier:

BriG
Fotos © Brigitte Vogt

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