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Weihnachtsgeschenke einmal anders

Manchmal, wenn ich vor Weihnachten durch die Geschäfte bummle, wird mir das zu viel. So viel unnützes Zeug, das eigentlich kein Mensch braucht. Wir leben so im Überfluss, dass es längst nicht mehr darum geht, das zu schenken, was jemand braucht. Auch die Kinder hat das schon erreicht. Als sie klein waren, hatte die eine immer ganz klare Wünsche, die sich schon im Sommer bei ihrem Geburtstag abzeichneten und dann auch nicht mehr veränderten. Die andere Tochter tat sich nicht so leicht: Das! Oder das? Oder doch lieber das? Ihre Wünsche änderten sich ständig und es war echt schwierig, da dann etwas Passendes zu finden. Sie hat ihren Wankelmut aber bald als Wesenszug erkannt und sich dann das Christkind gewünscht. Interessanterweise führte das Glaschristkind, das es dann gab, nicht zur Enttäuschung.

Basteln statt Bestellen

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(c) Brigitte Vogt

Letztes Jahr haben wir uns ausgemacht, dass wir uns nur Selbstgemachtes schenken. Die Hälfte unserer Familie bastelt gern, also kein Problem. Aber auch die andere Hälfte hat zugestimmt. Durchs Basteln überlegt man sich schon im Vorfeld, was es sein könnte, was auch zu den eigenen Fähigkeiten passt, was man gern machen würde für jemand anderen. Irgendwie war das Entstehen schon spannend, gemeinschaftsstiftend, weil wir zum Teil zusammengearbeitet haben, z. B. bei der Fotocollage oder der Patchworkdecke.

Eine Collage unserer Sommerurlaube

Ich mag Fotocollagen sehr und erstelle immer wieder welche. Man kann solche Collagen auch am Computer erstellen und dann drucken lassen, aber ich mache es lieber von Hand. Da kann ich ausschneiden, an einen einsamen Strand jemanden hineinsetzten oder kleine Details zur Geltung bringen. Da ich von den letzten 2 Sommerurlauben keine Collage gemacht hatte, war das eine gute Möglichkeit.

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Eine Patchworkdecke aus alten Lieblings-T-Shirts

Zuerst haben wir die T-Shirts in gleich große Rechtecke geschnitten, indem wir aus Karton eine Vorlage gemacht haben. Das hat auch am meisten Zeit beansprucht. Dann haben wir mit einer Overlock-Maschine die Teile immer reihenweise aneinander genäht und am Schluss die Reihen zusammengenäht. Da die T-Shirts aus einem relativ dünnen Stoff sind, haben wir hinten eine Decke drangenäht. Nähtechnisch war es so relativ einfach, auch wenn eine erfahrenere Näher_in das sicher besser und schöner machen würde.

15 Dinge, die ich an dir mag

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(c) Brigitte Vogt

Über ein Geschenk haben wir uns alle gefreut. Meine Tochter hat uns allen selbst bemalte Schachteln geschenkt, drinnen waren 15 Fotos. Auf jedem Bild hatte sie hinten notiert, was sie an uns mag. Eine wunderbare Sache! Sie hat selbst schon einmal von ihrer besten Freundin so eine Schachtel geschenkt bekommen, die ihr viel Freude gemacht hat. Daher lag für sie die Idee, auch uns eine zu schenken, nahe. Noch mehr Ideen für persönliche Geschenke findet ihr hier.

Wenn ihr also auch aus dem weihnachtlichen Konsumwahn aussteigen wollt, dann findet ihr hier im Blog unter DIY weitere Anregungen und Bastelanleitungen.

Wenn Basteln nicht so eures ist, dann vielleicht Kochen?

BadekugelnKaramellbonbons oder Zuckerpillen? Noch mehr Weihnachtsgeschenke selbstgemacht und aus der Küche findet ihr hier.

Zoobesuch statt Stofftier, Vorlesen statt Buch, Basteln statt Bestellen

(c) Brigitte Vogt

Eine herrliche Idee finde ich auch die Anregungen, die ihr bei Zeit statt Zeug nachlesen könnt. Wie wäre es statt dem 15 Stofftier mit einem Besuch im Kurpark Oberlaa oder in den Blumengärten Hirschstetten? Oder wie wäre es mit einer Alpakawanderung? Auf unserer Infoliste “Tiere in der Stadt” haben wir gesammelt, wo ihr in Wien Tiere besuchen könnt.

Puppentheater statt der 5 Puppe
Ein Puppentheater besuchen oder eines zuhause aufführen? Puppentheater homemade ist einfacher als man denkt. Anleitungen mit dem gesamten Text für ein Stück findet ihr z.B. beim Hamburger Puppentheater oder bei der Märchenmanufaktur.

Bootsfahrt statt Playmobil Arche Noah, Vorlesen statt Buch, Actionbound statt Actionfilm, Waldluft statt Parfrume, Zeit statt Geld kann man auf so vielfältige Weise verbringen. Sicher fallen euch noch weitere Ideen ein!

BriG
Titelfoto © Lukas Beck
Beitragsfotos © Brigitte Vogt

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